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Potsdam Das war der MAZ-Talk zur wachsenden Stadt
Lokales Potsdam Das war der MAZ-Talk zur wachsenden Stadt
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08:16 13.06.2018
Potsdamer Bürger diskutierten beim MAZ-Talk mit Stadtentscheidern zur Zukunft der wachsenden Stadt. Quelle: Hannah Suppa
Potsdam

Potsdam wächst rasant. Doch wie wird die Landeshauptstadt gestaltet? Viele Fragen sind offen, etliche sorgen für Diskussionsstoff. Die elementaren Fragen diskutierten Bürger aus Potsdam mit Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der kommunalen Pro Potsdam, Angela Million, Direktorin des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin und dem Landesvorsitzende des Deutschen Mieterbunds, Rainer Radloff, beim MAZ-Talk „Wachsende Stadt“.

Wie viel Wachstum verträgt Potsdam? Im MAZ-Talk „Wachsende Stadt“ diskutierten Bürger am Dienstag mit Stadtentscheidern über die Zukunft der Stadt.

Warum hat Potsdam keine U-Bahn? Wann sind die Wachstumsgrenzen erreicht? Wie soll das Verkehrssystem so viele Bürger aushalten? Zahlreiche Fragen bestimmten die Diskussion am Dienstagabend. Klar wurde vor allem: Die Bürger möchten mitreden. Sie wollen gehört werden.

MAZonline begleitete den Abend im Liveticker. Die ganze Diskussion zum Nachlesen:

  • 12.06.18 19:19
    Wir danken, dass Sie den Talk im Ticker verfolgt haben. Haben Sie einen schönen Abend. In der MAZ lesen Sie übrigens morgen einen weiteren Teil unserer Serie: Potsdam wächst.
  • 12.06.18 19:17
    Damit schließt die Talkrunde der MAZ zur wachsenden Stadt Potsdam. Einige diskutieren noch im Foyer. Eines ist jedenfalls sicher: eine Antwort auf die Frage, wie groß Potsdam noch werden kann, gab es nicht. Und auch nicht, wie die Lebensqualität kontinuierlich mitwachsen könne. Das sind einzelne, kleinteilige Prozesse. Klar ist aber auch: Die Bürger möchten mitreden. Sie wollen gehört werden. Eine Stunde kann dabei nicht aufholen, was an Diskussionsstoff in der letzten Zeit zusammengekommen ist.
  • 12.06.18 19:10
    Jakobs: Man kann die Frage, wie Potsdam wachsen kann, nicht einfach so pauschal beantworten. Das seien politische Abstimmungsprozesse, die diskutiert werden müssten.
  • 12.06.18 19:08
    Ein Container in der Kita - 5 Jahre genehmigt, in den Schulen gibt es Probleme: Wie geht es in der Zukunft weiter, dass man das Gefühl hat, dass Sie agieren und nicht nur reagieren? Denn Schulen und Kitas seien ebenfalls von der Problematik des Wachstums betroffen.
  • 12.06.18 19:05
    Ein Bürger fragt: "Wann sind die Grenzen des Wachstums erreicht, wenn doch die Flächen endlich sind?"
  • 12.06.18 19:03
    Es sei nicht so, dass man bei mehr Menschen zwangsläufig an Lebensqualität einbüßen müsse, sagt Jakobs. Dafür wolle man sorgen. Viele Gäste im Raum sind anderer Meinung. "Der Platz ist begrenzt", sagt ein Mann lautstark.

    Allerdings sei, so Jakobs, nicht das Ziel, Mensche aus der Stadt auszusperren oder auszuschließen. Der Effekt, wenn man Leute nicht hinein lassen will: "Dass die Preise durch die Decke gehen. Die Mieten in Berlin seien um 30 Prozent gestiegen." Das sei die Folge, wenn man nicht baut. Zur Erinnerung - Berlin baut nur 7000 von 27000 Wohnungen.
  • 12.06.18 18:59
    Jakobs: "So eine ganze Stadt unterbuddeln, das scheint mir hier nicht vorstellbar." Überhaupt werde niemand die eine richtige Lösung anbieten können - weder er noch Nachfolger.
  • 12.06.18 18:57
    Ein junger Mann fordert bessere Nahverkehrslösungen. Die Wege für Radfahrer seien katastrophal. Außerdem: Warum gibt es denn keine U-Bahn? Dann könne sie auch im 3-Minuten-Takt fahren.
    Er möchte intelligente Lösungen von jenen, die bei den Potsdamern stets ein Denken in Grauschattierungen fordern.
  • 12.06.18 18:54
    Wie weit wollen wir unsere Stadt denn noch verdichten, fragt eine Frau. Sie bedankte sich für die sachliche Diskussion, allerdings fehlen die richtigen Fragen. Ernstzunehmende Probleme würden gar nicht erst angesprochen. Und sie hat einen Vorschlag: Man solle vorher die Notbremse ziehen. Unter anderem habe sie Angst um die Kleingärten.
  • 12.06.18 18:51
    Susanna Krüger von der Fahrinitiative "PotsAb" fragt, wie Krampnitz als ökologisches Quartier funktionieren soll?

    Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der kommunalen Pro Potsdam, erklärt, dass Erdgas mittelfristig abgelöst werden soll durch den Ausbau von Geothermie und Biogas. Er nennt noch weitere Maßnahmen. Man müsse aber bedenken, dass nicht nur 3000 Menschen dort leben, sondern 10000.
  • 12.06.18 18:46
    Jakobs antwortet, dass sich der halbe Stellplatz je Wohnung auf Privatwohnungen bezog - nicht aber auf Gewerbe oder Teilgewerbe. "Ich werde das mitnehmen", sagt er als Antwort auf die Frau.
  • 12.06.18 18:44
    Eine Bürgerin fragt: Wie kann ein Verkehrssystem toll sein, wenn man von Neu Fahrland bis zum Berliner Nollendorfplatz mehr als zwei Stunden braucht? Mit dem Auto brauche sie weniger als eine halbe Stunde. Und: Wie soll das Stellplatzproblem in Krampnitz gelöst werden, besonders für Gewerbetreibende, deren Kunden vermehrt Parkplätze benötigen würden? Wer soll denn da überhaupt in dieser SItuation hin, zum Beispiel eine Praxis eröffnen?
  • 12.06.18 18:41
    Die Initiative "Bürger für Waldstadt" fordert mehr Zeit in Entscheidungen, insbesondere in der Waldstadt. Dort soll ein Schulcampus entstehen.
  • 12.06.18 18:39
    Lebenskünstler Jürge "Lupo" Rohne ist richtig sauer, es würden die falschen Fragen gestellt. Er habe bisher nichts erfahren. "Wie groß kann denn Potsdam nun werden", fragt er.
  • 12.06.18 18:35
    HÄTTEN SIE ES GEWUSST?

    In Potsdam waren 2017 über 90 000 Fahrzeuge zugelassen, darunter über 71.500 Privatautos.

    39 Prozent aller Wagen werden im öffentlichen Raum geparkt.

    Die mobilsten Menschen sind 15 bis 65 Jahre alt; sie erzeugen zwei Drittel des gesamten Verkehrs.

    In jedem Potsdamer Hauhalt gibt es durchschnittlich 1,7 Fahrräder.

    Radfahrer fahren 14 Prozent aller Wege. 30 Prozent aller Wege werden in Potsdam von Fußgängern zurückgelegt.

    Noch nicht genug Zahlen? Dann lesen Sie hier weiter>>

    Foto: Friedrich Bungert
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Von MAZonline

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