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Lkw kippt auf A2: Schwerverletzte und Stau

Schwerer Unfall im Dreieck Werder Lkw kippt auf A2: Schwerverletzte und Stau

Schwerer Unfall am Karfreitag auf der A2 im Dreieck Werder: Ein Kleintransporter und ein Lkw krachen auf regennasser Fahrbahn in die Mittelschutzplanke. Zwei Menschen werden schwer verletzt, es kommt zu Staus von bis zu 20 Kilometern.

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Schwerer Unfall im Dreieck Potsdam.

Quelle: Patrick Plönnig

Potsdam. Bei einem schweren Unfall am Karfreitag um 7.20 Uhr direkt im Dreieck Werder sind mehrere Menschen verletzt worden, und mehrere Fahrspuren sind bis in den Nachmittag für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen gesperrt.

Die Insassen des Opel Vivaro blieben unverletzt

Die Insassen des Opel Vivaro blieben unverletzt.

Quelle: Patrick Plönnig

Vermutlich war am Morgen ein Opel-Kleintransporter auf der A2 auf regennasser Fahrbahn in Richtung Berlin ins Schleudern geraten und mehrfach in die Mittelschutzplanke geprallt.

Ein Lkw, der mit Schnittblumen beladen war, musste ausweichen und geriet dabei selbst ins Schleudern. Der Lkw durchbrach die Mittelleitplanke und geriet mit dem Führerhaus auf die Gegenfahrbahn. Die Zugmaschine kippte auf die linke Seite und kam zum Teil auf der linken Fahrspur der Gegenrichtung zum Liegen.

Die Insassen im Kleintransporter blieben unverletzt, doch der 45-jährige Fahrer und Beifahrer (37) im Lkw wurden schwer verletzt. Die Feuerwehr aus Lehnin und der Rettungsdienst – jeweils mit drei Fahrzeugen vor Ort - mussten beide Eingeklemmten befreien. Beide Lkw-Insassen kamen anschließend ins Krankenhaus.

Rettungskräfte am Unfallort

Rettungskräfte am Unfallort

Quelle: Patrick Plönnig

Die A2 ist im Bereich Dreieck Werder bis mindestens 15.30 Uhr nur einspurig befahrbar, es gibt erhebliche Verkehrsbehinderungen. Gegen 11.30 Uhr betrug der Stau in alle Richtungen bereits jeweils zehn Kilometer. Es waren je zwei Fahrspuren der Richtungsfahrbahn gesperrt. Um 14 Uhr meldet ein betroffener Lkw-Fahrer einen Stau von bereits 20 Kilometern.

Die Firma Sutter wurde zur Bergung angefordert, ein großer Kran ist im Einsatz. Da sich die Bergung des Lkw schwierig gestaltet, können die Arbeiten länger dauern als geplant und bis in den Abend andauern, hieß es gegen Mittag.

Gegen den 44 Jahre alten Fahrer des Kleintransporters wurde in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Von MAZonline

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