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Potsdam Luftschiffhafen: Linke will Aufklärung
Lokales Potsdam Luftschiffhafen: Linke will Aufklärung
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07:53 03.02.2014
Die Sportgeräte wurden noch schnell vor der Schließung aus der Halle geholt. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

"Das Gelände ist so wichtig für die Stadt, da ist es ganz normal, nach einiger Zeit mal drauf zu gucken", so Scharfenberg. Seit 2009 verwaltet und entwickelt die Luftschiffhafen Potsdam GmbH, eine hundertprozentige Tochter der die kommunalen Holding Pro Potsdam, den Sportpark am Templiner See. Geschäftsführer ist seither Andreas Klemund. Scharfenberg wolle das Gelände jedoch nicht rekommunalisieren. Hintergrund des Linke-Antrags sind die gesperrten Sporthallen am Luftschiffhafen, die beim Politfrühschoppen der Linken für weniger Zündstoff als erwartet sorgten.

Einen Verantwortlichen im Zuge des Hallen-Desasters hat Scharfenberg noch nicht ausgemacht. "Für Schuldzuweisungen ist es zu früh." Es gebe noch keine Grundlagen für eine abschließende Bewertung der Ereignisse in den Jahren 2000 und 2003, als die Hallen saniert worden sind. In den kommenden Monaten will die Stadt nun fünf Millionen investieren, um die gesperrten Hallen reparieren zu lassen. "Das reicht hoffentlich", so Scharfenberg.

Unter der Hallen-Misere leidet Stadtsportbund-Chef Lutz Henrich zufolge "die Gesunderhaltung der Bevölkerung: So viele Senioren halten sich mit Schwimmen fit". Er appellierte, die Vereine nicht zu verlassen. Allein der Olympische Sportclub Potsdam büßte seit Anfang Dezember mehr als 500 Mitglieder ein. Eine ältere Schwimmerin berichtete gestern jedoch, vor einigen Wochen zum Austritt "genötigt" worden zu sein.

Von Ricarda Nowak

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