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Potsdam MAZ-Lesertelefon: Anrufer fehlt es an Schildern
Lokales Potsdam MAZ-Lesertelefon: Anrufer fehlt es an Schildern
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21:39 02.03.2018
Die Kleine Gasse zwischen der Charlottenstraße und der Bäckerstraße ist zu eng zum Parken. Quelle: foto: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Über die Parksituation in der Kleinen Gasse zwischen Charlotten- und Bäckerstraße beschwert sich MAZ-Leser Lutz Schmidt. Unlängst hat er dort geparkt in der Annahme, es sei erlaubt. Schließlich habe er außer einem Einbahnstraßenschild keine weiteren Hinweise gesehen.

Als er nach seiner Erledigung zu seinem Wagen zurückkehrte, war die Überraschung deshalb umso größer. Er entdeckte ein Knöllchen unter seinem Scheibenwischer. 15 Euro sollte er bezahlen. Als er beim Ordnungsamt Beschwerde einlegte, teilte ihm dieses mit, dass laut Straßenverkehrsordnung (StVO) die Kleine Gasse zu eng zum Parken sei. Die Parkverbotsschilder, die es dort einmal gab, sind inzwischen entfernt worden.

Tatsächlich ist es so, dass nur in Straßen geparkt werden darf, die breit genug sind. Laut StVO müssen die parkenenden Autos einen befahrbaren Raum von mindestens drei Metern freilassen können. Die Kleine Gasse misst von Bordstein zu Bordstein knapp 3,70 Meter. Das ist nicht genug Platz für ein normales Auto. Die gesetzliche Regelung reicht dem Ordnungsamt aus, um keine zusätzlichen Schilder aufzustellen. „Der Teilnehmer am Straßenverkehr muss die Bestimmungen der StVO kennen und anwenden können, auch ohne Verbotszeichen“, sagt Stadtsprecher Jan Brunzlow. Die Schilder seien einst entfernt worden, um den altbekannten „Schilderwald“ auszudünnen.

Von Annika Jensen

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