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Manja Schüle (SPD) will das Direktmandat

Wahlkreis 61 Manja Schüle (SPD) will das Direktmandat

Kandidatin Manja Schüle und die Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein haben am Mittwochabend im Alten Rathaus von Potsdam den Bundestagswahlkampf der Sozialdemokraten im Wahlkreis 61 eröffnet. Zur Unterstützung ließ sich zahlreiche Parteiprominenz blicken, so Alt-Ministerpräsident Manfred Stolpe und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs.

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SPD-Prominenz beim Wahlkampfauftakt: Andrea Wicklein (2.v.r.), Manja Schüle, Manfred Stolpe (r.) und Jann Jakobs.
 

Quelle: Bernd Gartenschläger

Innenstadt.  „Auf die Plätze. Fertig. Los.“ Mit einer symbolischen Startklappe und roten T-Shirts, auf denen der Schriftzug „ManJa“ prangte, hat die SPD am Mittwoch ihren Bundestagswahlkampf 2017 in Potsdam nun auch offiziell eröffnet. Der Abend gehörte der Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein (59) und Manja Schüle (40), Kandidatin der Sozialdemokraten im Wahlkreis 61 Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II.

Wicklein, seit 2002 Mitglied des Hohen Hauses tritt bekanntlich nicht wieder zur Wahl an. Zum Abschied ließ sie noch einmal die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit Revue passieren: Mindestlohn, Rentenpaket, Entlastung der Kommunen, bezahlbarer Wohnraum für alle, gute Pflege der Älteren. „Wir haben das Land seit 2002 verändert und können stolz sein auf das Erreichte. Ich bin stolz“, sagte Wicklein unter Standing Ovations.

Manja Schüle will das Direktmandat von der CDU zurückholen

Bildungsexpertin Manja Schüle, die Wicklein als ihr Vorbild bezeichnete, will am 24. September unbedingt das Direktmandat von der CDU zurückerobern. Das hatte 2013 Katherina Reiche mit haudünnem Vorsprung vor Wicklein erkämpft. „Ich möchte eine echte Abgeordnete des Wahlkreises 61 sein und nicht eine Berliner Abgeordnete mit einem Wahlkreis 61“, rief Schüle. Wicklein kam damals über die Landesliste in den Bundestag. Reiche beendete im September 2015 überraschend ihre politische Karriere und wurde Hauptgeschäftsführerin beim Verband kommunaler Unternehmen.

Manja Schüle, die seit 2009 das Büro von Minister Günter Baaske (SPD) führt, will zudem einen Wahlkampf führen, der Spaß mache und die Leute mitreißt. Dabei setzt sie natürlich auch auf den „Martin-Schulz-Effekt“. „Es geht gut los für uns. 10 000 Neumitglieder bundesweit, 200 davon in Brandenburg und über 50 im Wahlkreis lassen uns optimistisch in den Wahlkampf starten. Wir wollen einen Bundeskanzler, der Martin Schulz heißt. Punkt“, sagte Schüle. Als ihre politischen Ziele nannte sie „gebührenfreie Bildung von der Kita bis zum Studium“ und „Ende der Einsparungen bei der Polizei“.

Acht Bewerber im Wahlkreis 61

Im Wahlkreis 61 bewerben sich neben Schüle sieben weitere Kandidaten um das Bundestagsmandat: Saskia Ludwig (CDU), Norbert Müller (Linke), Annalena Baerbock (Bündnis90/Die Grünen), Linda Teuteberg (FDP), Rene Springer (AfD), Bettina Franke (Die Partei) und Andreas Schramm (Piratenpartei).

Von Jens Trommer

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