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Mann stellt sich der Polizei mit Drogen in der Tasche

Polizeibericht aus Potsdam vom 5. April Mann stellt sich der Polizei mit Drogen in der Tasche

Dem Manne konnte geholfen werden: Ein per Haftbefehl Gesuchter kam zur Polizei und bat um Feststellung seiner Personalien. Er hatte zu allem Überfluss auch noch vergessen, seine Drogen vorher auszupacken.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Innenstadt. Am frühen Dienstagmorgen staunten die diensthabenden Beamten in der Polizeiinspektion Potsdam nicht schlecht. Gegen 2.15 Uhr erschien ein nicht mehr ganz nüchterner 37-jähriger Potsdamer in der Wache in der Henning-von-Tresckow-Straße und wollte, dass die Beamten ihn fahndungsmäßig überprüfen. Dem Wunsch wurde entsprochen. Wie sich zeigte, wurde der Mann durch die Staatsanwaltschaft Potsdam mit einem Haftbefehl gesucht. Somit klickten die Handfesseln. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen fand sich auch noch eine geringe Menge Betäubungsmittel. Hierzu wurde ein gesondertes Strafverfahren eingeleitet.

Potsdamer zündelt im Hausflur

Ein Mieter eines Mehrfamilienhauses in der Waldstadt informierte am Montagabend die Polizei, dass ein 30-jähriger Potsdamer im Hausflur Taschentücher angezündet hatte. Vor Eintreffen der Beamten im Ginsterweg konnte der Mieter den Brand mit den Füßen austreten. Der betrunkene Tatverdächtige (2,84 Promille) wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in den Gewahrsam der Polizeiinspektion Potsdam gebracht. Gegen den Mann wird nun wegen Sachbeschädigung durch Feuer ermittelt.

Nach Barbesuch von hinten angegriffen

Nachdem ein 32-jähriger Potsdamer sein „ Feierabendbier“ in einer Bar in der Friedrich-Ebert-Straße genossen hatte, wollte er mit dem Fahrrad den Heimweg antreten. Plötzlich wurde er unvermittelt von drei Männern von hinten angegriffen und geschlagen. Die drei Betrunkenen im Alter von 22 bis 31 Jahren konnten in unmittelbarer Nähe durch die Polizei gestellt werden. Sie mussten Blutproben abgeben. Der Potsdamer wurde bei dem Angriff leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen die drei Männer wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Radfahrerin übersehen und verletzt

In der Neuendorfer Straße Am Stern hat am frühen Dienstagmorgen offenbar ein 51-jähriger Suzuki-Fahrer eine Radfahrerin übersehen und angefahren. Er wollte nach Polizeierkenntnissen vom Rewe-Parkplatz ausfahren und stieß mit einer auf dem Radweg fahrenden 63-jährigen Potsdamerin zusammen. Dabei kam die Frau zu Fall und wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Fahren mit 0,64 Promille: Teure Strafe droht

Eine 36-Jährige Opel-Fahrerin wurde am Dienstagmorgen gegen 2.15 Uhr im Hans-Marchwitza-Ring kontrolliert. Wegen leichten Atemalkoholgeruchs musste sie pusten. Der Schnelltest ergab 0,64 Promille. Da die Grenze bei 0,5 Promille liegt wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Betroffene muss mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Von MAZ-online

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