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Massenschlägerei im Asylheim: Zwei Verletzte

Potsdam Groß Glienicke Massenschlägerei im Asylheim: Zwei Verletzte

In der Asylbewerberunterkunft im Potsdamer Ortsteil Groß Glienicke hat es am Mittwoch eine Massenschlägerei gegeben. Rund 30 Menschen sollen mit zu Knüppeln umfunktionierten Besenstielen aufeinander losgegangen sein. Bereits am Vorabend hatte es einen Vorfall gegeben.

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Polizeieinsatz in der Asylunterkunft in Groß Glienicke.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. In einer Asylbewerberunterkunft in Potsdam sind am Mittwoch etwa 30 Menschen teils mit zu Knüppeln umfunktionierten Besenstielen aufeinander losgegangen.

Die Polizei konnte die Lage an der Unterkunft an der Seeburger Chaussee schnell beruhigen, wie eine Sprecherin sagte.

Gegen 8.40 Uhr hatte der Wachschutz die Polizei alarmiert. An der Schlägerei waren nach Auskunft der Polizei Vertreter zweier unterschiedlicher ethnischer Gruppen – Tschetschenen und Syrer– beteiligt.

Die Polizei am Tatort in Groß Glienicke

Die Polizei am Tatort in Groß Glienicke.

Quelle: Julian Stähle

Nach Auskunft eines Polizisten vor Ort sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Es handelt sich um zwei Syrer (23 und 26 Jahre alt)*.

Sieben Tatverdächtige sind nach Angaben der Polizei vorläufig festgenommen worden. Dabei soll es sich um tschetschenische Staatsbürger im Alter von 16 bis 40 Jahren handeln.

Warum es zu der Auseinandersetzung kam, ist noch unklar. Es wird zum Verdacht des Landfriedensbruch sowie zu versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Bereits Dienstagabend gab es Streit

Bereits am Dienstagabend kam es dort zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Asylbewerbern. Ein 23-jähriger Syrer steht im Verdacht, einen 18-jährigen Tschetschenen leicht verletzt zu haben. Der nichtalkoholisierte Syrer wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend in den Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Potsdam gebracht. Der Verletzte wurde nach ambulanter Behandlung vor Ort wieder entlassen.

Die Polizei prüft nun, ob es zwischen beiden Vorkommnissen einen Zusammenhang gibt.

* Angaben zu den Nationalitäten wurden aufgrund entsprechend neuer Ermittlungsergebnisse der Polizei geändert (die Red.).

Von MAZonline

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