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Auf den Spuren der DDR-Grenzanlage

Mauerbau-Gedenken in Potsdam Auf den Spuren der DDR-Grenzanlage

Am kommenden Donnerstag ist der 13. August – Mauergedenktag. Der DDR-Grenzwall war an diesem Tag 1961 errichtet worden. Eingeladen wird nach Groß Glienicke, wo seit 2014 ein Mauerstück als Erinnerungsstätte steht. Die Gedenkstätte Lindenstraße lädt zu einer Tour auf der „Stasi-Route“ ein.

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Mauer-Gedenkstätte in Groß Glienicke.

Quelle: dpa

Potsdam. Seit dem 9. November 2014 erinnert am Nordufer des Groß Glienicker Sees die Mauergedenkstätte an die Zeit der deutschen Teilung und ihre Opfer. In einem gemeinsamen Gedenkakt mit Kranzniederlegung erinnern Spandau und Potsdam-Groß Glienicke am kommenden Donnerstag, dem 13. August, um 18 Uhr an den Mauerbau vor 62 Jahren. Das Gedenken geht auf einen Beschluss des Ortsbeirats Groß Glienicke zurück, dass alljährlich zum 13. August ein Kranz an der Mauergedenkstätte niedergelegt werden soll.

An diesem Tag des Jahres 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. In Groß Glienicke wurde die Grenze entlang des Sees zunächst mit Stacheldraht abgesperrt, später mit zwei Mauern und einem ausgefeilten Überwachungs-system. Bis 1989 trennte das Grenzregime die Menschen, die früher in Nachbarschaft gelebt hatten, und es kostete viele Menschen das Leben. Seit zwei Jahren erinnert die von Potsdam und Berlin-Spandau errichtete Mauergedenkstätte an die Teilung und ihre Folgen.

Auch die Gedenkstätte Lindenstraße wird am Donnerstag anlässlich des Mauerbau-Jahrestags zu einem Thementag einladen. Um 11, 14 und 16 Uhr finden öffentliche Führungen zu den Ereignissen und Folgen des Mauerbaus im geteilten Deutschland statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Nachmittag lädt dann die Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ zum 7. Mauer-Verlauf entlang ehemaliger Objekte des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Potsdam ein. Das MfS unternahm in enger Zusammenarbeit mit der Polizei, den Staatsanwaltschaften, den Gerichten und vielen weiteren Einrichtungen alles, um jeden Fluchtversuch zu verhindern. Informationen zu den authentischen Orten geben Gudrun Tschäpe, Uta Leichsenring, Thomas Schaarschmidt, Sybille Schönemann und Gisela Rüdiger.

Nach Ankunft an der letzten Station in der Gedenkstätte Lindenstraße lädt die Fördergemeinschaft ab 17:30 Uhr zu einem kleinen Imbiss und Getränken ein, bevor um 19 Uhr Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) die Teilnehmer des Mauer-Verlaufs begrüßt. Im Anschluß liest der Schauspieler Hans-Jochen Röhrig: „Die Grenze dicht? – Tragisch gescheiterte aber auch couragiert gelungene Fluchtversuche an der Potsdamer Grenze“ mit musikalischer Begleitung von Albrecht Walter.

Von Jürgen Stich

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