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Mehr Geld für Potsdams Klinikum-Mitarbeiter

Tarifabschluss für 1450 nichtärztliche Beschäftigte Mehr Geld für Potsdams Klinikum-Mitarbeiter

Die 1450 nichtärztlichen Beschäftigten des städtischen Klinikums „Ernst von Bergmann“ bekommen ab Juli 4,5 Prozent mehr Geld – so das wichtigste Ergebnis des Tarifabschlusses, den das Klinikum und Vertreter der Gewerkschaft Verdi am Sonntag bekannt gaben. Damit zählt das Klinikum zu den Krankenhäusern mit den höchsten Löhnen im Land Brandenburg - und es ist weiter auf Expansionskurs.

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Haupteingang des Potsdamer Klinikums „Ernst von Bergmann“.
 

Quelle: Christel Köster

Potsdam.  Das Entgelt für die 1450 nichtärztlichen Beschäftigten des städtischen Klinikums „Ernst von Bergmann“ wird im Juli um 4,3 Prozent angehoben. Einen weiteren Aufschlag um 2,4 Prozent soll es ab Juli 2016 geben. Das sind die wesentlichen Eckpunkte einer am Sonntag bekannt gegebenen Tarifeinigung des Klinikums und der Gewerkschaft Verdi. Ausgehandelt wurden außerdem eine Erhöhung der Zeitzuschläge für Nachtarbeit und der Wechselschichtzulage.

Mit dem abgeschlossenen Tarifvertrag zähle das Klinikum „erneut zu den Krankenhäusern mit den höchsten Löhnen im Land Brandenburg“, erklärte Geschäftsführer Steffen Grebner. Andrea Goschnik, Mitglied der Tarifkommission und Betriebsratsmitglied des Klinikums, kommentierte, mit dem erfolgreichen Tarifabschluss für die Beschäftigten des Klinikums sei man „endlich dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst ein großes Stück näher gekommen“.

Unterdessen expandiert das Klinikum weiter, das gerade mit einem Medizinischen Versorgungszentrum am künftigen Großflughafen Schönefeld eine weitere Außenstelle eröffnet hat. Die Stadtverordneten sollen in ihrer nächsten Sitzung am 1. Juli über eine Fusion der Seniorenheime des Klinikums und der Potsdamer Hoffbauerstiftung entscheiden. Der Aufsichtsrat des Klinikums hat der geplanten Gründung einer gemeinsamen Betreibergesellschaft „Ernst von Bergmann Care gGmbH“ Ende März zugestimmt.

Zusammengelegt würden mit der Fusion das Seniorenheim „Geschwister-Scholl“ des Klinikums mit seinen 41 stationären Pflegeplätzen und 20 Plätzen für betreutes Wohnen, sowie die von der Hoffbauerstiftung betriebene Seniorenresidenz „Hertha von Zedlitz“ auf der Insel Hermannswerder mit bislang 80 vollstationären Pflegeplätzen. Die gemeinsame Gesellschaft wäre nach Mitteilung der Stadt „sehr gut geeignet, den wachsenden Bedarf für Pflege zu erfüllen und weitere Angebote zur Betreuung von älteren Menschen und anderen Hilfebedürftigen aufzubauen“.

Beide Einrichtungen arbeiten den Angaben zufolge mit positivem Ergebnis. Die Größe des 2009 von der Stadt an das Klinikum übertragenen Geschwister-Scholl-Seniorenheims reiche jedoch „nicht aus, um eigenständig eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu gewährleisten“.

Die Arbeitsverträge der 26 Mitarbeiter des Geschwister-Scholl-Seniorenheims sollen den Angaben nach in der neuen Gesellschaft unbefristet weiter gelten. Für neu Beschäftigte sollen die Arbeitsvertragsrichtlinien zur Anwendung kommen.

Von Volker Oelschläger

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