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Mehr Licht für die Nowawiese

Potsdam: Die Haushaltsanträge der Anderen Mehr Licht für die Nowawiese

Die Sicherung und der Neubau von Bandproberäumen, ein günstiger Eintrittspreis für Kinder und Jugendliche für die städtischen Bäder, eine Erhöhung der Honorarsätze für Volkshochschuldozenten, eine deutliche Erhöhung der kulturellen Projektförderung und Finanzspritzen für zwei Fußballplätze finden sich in den Anträgen der Anderen zum Potsdamer Haushalt.

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Fußballer von Concordia Nowawes 06 im September 2016 zur Eröffnung der Nowawiese.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die Fraktion Die Andere bringt sich mit acht Änderungsanträgen in die aktuelle Potsdamer Haushaltsdebatte ein. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche zu den städtischen Hallen- und Freibädern soll für die normale Besuchszeit auf einen Euro festgesetzt werden – finanziert durch Gebührenerhöhung für das Wohnheim Luftschiffhafen. Die Honorarsätze für Volkshochschuldozenten sollen wie 2017 beschlossen, aber nicht umgesetzt, auf 35 Euro pro Stunde steigen – finanziert durch Zinsersparnis und Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer.

Die kleinteilige kulturelle Projektförderung soll 2018 auf 300 000 Euro, 2019 auf 500 000 Euro erhöht werden – finanziert mit der Förderung für den Medienpreis M 100, für den ersatzweise Privatspender zahlen sollen.

Die 100 000 Euro Eigenbeteiligung des FSV Babelsberg 74 für neuen Kunstrasen sollen von der Stadt gezahlt werden – finanziert über höhere Gebühren für das Internat Sportpark Luftschiffhafen. Der Sportplatz Nowawiese soll für 35 000 Euro eine DIN-gerechte Beleuchtung bekommen und dann an den SV Concordia 06 verpachtet werden, dadurch entfielen Kosten für Unterhalt und Pflege des Platzes.

Ein Notfallfonds zur Sicherung von Bandproberäumen soll mit jährlich 17 000 Euro ausgestattet werden, Höchstförderung je Proberaum: 150 Euro monatlich – finanziert durch geringere Überweidungen an den Kommunalen Immobilienservice, die durch höhere Kreditaufnahmen ausgeglichen würde. Der Archiv e.V. soll 150 000 Euro für den Bau von bis zu zehn Proberäumen im Keller des Kulturzentrums an der Leipziger Straße bekommen – finanziert durch geringere Überweisungen an den Kommunalen Immobilienservice, die durch höhere Kreditaufnahmen ausgeglichen werden sollen.

Für die B-Plan-gemäße Gestaltung eines verkehrsberuhigten Bereichs in der Johannes-Lepsius-Straße sollen 84 000 Euro zusätzlich kommen – finanziert durch Mehreinnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung.

Von Volker Oelschläger

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