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Mehr als 1000 neue Kita-Plätze für Potsdam

Wachsende Landeshauptstadt Mehr als 1000 neue Kita-Plätze für Potsdam

Die Landeshauptstadt Potsdam wächst und mit ihr die Kinderschar. Um dem Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden, legt die Stadt jetzt nach und schafft bis zum Ende des Kita-Jahres 2016/2017 mehr als 1000 neue Plätze im Krippen-, Kindergarten- und Hortbereich. Bis 2020 sollen weitere 2000 Plätze folgen. Vorbereitet wird auch eine Online-Platzvergabe.

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Potsdam schafft mehr Betreuungsplätze – auch für die Kleinsten.

Quelle: dpa

Potsdam. Die Landeshauptstadt baut ihr Angebot an Kita-Plätzen weiter aus. Bis Ende des Kitajahres 2016/17 sollen 1036 Plätze für Kinder von 0 Jahren bis einschließlich zum Grundschulalter hinzukommen. Potsdam würde es damit auf 17286 Betreuungsplätze bringen. Bis zum Jahr 2020 soll das Angebot nochmals erweitert werden. Maximal könnten bis dahin 18964 Plätze entstehen. Das teilte Jugendamtsleiter Reinhold Tölke am Donnerstag im Rathaus mit. Die Stadtverordneten diskutieren eine entsprechende Vorlage im November.

Die Kita-Bedarfsplanung wird laut Tölke jährlich angepasst. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, nicht nur Zuzug und Geburtenrate. Im aktuellen Fall habe man zum Beispiel den Wegfall des Betreuungsgeldes berücksichtigt, die steigende Zahl an Schulrückstellern, den im vergangenen Jahr angehobenen Kita-Freibetrag für Eltern mit geringem Einkommen sowie die Ankunft von Flüchtlingskindern und das Vorhalten von Plätzen für Geschwister. Auch der Tatsache, dass viele Kitas bei laufendem Betrieb saniert werden und währenddessen ihr Platzangebot zurückfahren müssen, habe man Rechnung getragen.

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Laut aktueller Planung werden in Potsdam im kommenden Kita-Jahr 3683 Krippenplätze (davon 400 bei Tagesmüttern), 6095 Kindergartenplätze und 7508 Plätze in Horten zur Verfügung stehen. Das Angebot wird beispielsweise in der Kita „Sportakus“ in Drewitz, in der Kita „Kinderinsel“ am Schlaatz, im Hort „Sonnenschein“ in der Innenstadt und in der Kita „Sonnenschein“ in Zentrum-Ost erweitert. Neue Einrichtungen wurden bereits in der Waldstadt und in Bornstedt errichtet. Die Planung über den 1. September 2017 hinaus sieht bis Herbst 2020 stadtweit nochmals 14 neue Einrichtungen vor, wobei allein acht davon im Potsdamer Norden entstehen sollen.

Der Zuschuss der Stadt für die Kindertagesbetreuung beträgt laut Jugendamtsleiter Reinhold Tölke in diesem Jahr nahezu 60 Millionen Euro. Hinzu kommen 2,9 Millionen Euro, die der Kommunale Immobilienservice (Kis) in Sanierungsarbeiten steckt. In den kommenden drei Jahren werde der Kis 20 Millionen Euro im Krippen-, Kindergarten- und Hortbereich investieren.

Die Versorgung mit Betreuungsplätzen in Potsdam konnte laut Tölke bisher für alle Bedarfe, die gegenüber der Landeshauptstadt geltend gemacht wurden, gesichert werden. Aktuell gibt es laut dem Jugendamtsleiter in Potsdam sogar noch freie Plätze in allen Altersgruppen. Suchende Eltern könnten sich an den Kita-Tipp der Stadtverwaltung wenden. Zudem bereite man gerade eine Online-Platzvergabe vor. Wer hofft, schon bald vom PC oder Smartphone aus einen Platz in seiner Wunscheinrichtung reservieren zu können, muss sich allerdings gedulden. Die Online-Platzvergabe startet voraussichtlich im Kita-Jahr 2018/19.

Die Potsdamer Kita-Landschaft

In Potsdam können sich Eltern derzeit an 117 Kitas bei 48 verschiedenen freien Trägern bewerben. Zudem gibt es sieben Andere Kinderbetreuungsangebote (AKI), vier pädagogisch begleitete Spielgruppen, zwei Eltern-Kind-Gruppen, eine Kurzzeitkinderbetreuung sowie Tagespflege bei mehr als 80 Tagespflegpersonen.

Statistisch gesehen wurden im Vorjahr 98 von 100 Potsdamer Kindern zwischen drei und sechs Jahren in Kitas betreut. Bei den kleinsten zwischen null und drei Jahren waren es etwa 60 Prozent der Kinder, im Bereich der Hortkinder 65 Prozent. Mit diesen Betreuungsquoten, heißt es aus dem Rathaus, nimmt Potsdam im bundesweiten Vergleich insbesondere im Krippenalter einen absoluten Spitzenplatz ein.

792 auswärtige Kinder werden aktuell in Potsdam betreut. 402 Potsdamer Kinder besuchen indes Kitas in anderen Gemeinden.

Von Nadine Fabian

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