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Mercure
Potsdamer Pärchen gondelt ins Glück
Im siebten Himmel: Marie-Luise Schmidt und Norman Stutz gondeln ins Glück.

Karussells, bunte Lichter, Musik: Auf dem Rummel geht’s hoch her. Was aber die Potsdamer am Samstag auf ihrer Herbstkirmes erlebten, kommt wohl so schnell nicht wieder. Eine junge Frau hat ihrem Freund im Riesenrad einen Heiratsantrag gemacht. Die Frage aller Fragen prangte für halb Potsdam lesbar am Hotel „Mercure.“

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Bürgerhaushalt 2017
Die Landeshauptstadt Potsdam. Für einen möglichen Abriss des Mercure’ sollen nach Ansicht der Bürger keine öffentlichen Mittel aufgewendet werden.

15.000 Potsdamer haben Vorschläge eingereicht und abgestimmt, nun steht das Ergebnis des Bürgerhaushalts fest: Fast 15.000 Bürger haben teilgenommen. Die öffentliche Gelder sollen nach Ansicht der Potsdamer weder in den Aufbau der Garnisonkirche noch in den Abrissdes Mercure’ fließen. Lesen Sie die Top 20 der Bürger.

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Bürgerbegehren „Kein Ausverkauf der Potsdamer Mitte“
Wieder einmal im Zentrum eines Streits: das Hotel Mercure in Potsdams Mitte.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens „Kein Ausverkauf der Potsdamer Mitte“ lassen nicht locker. Gegen die Entscheidung der Stadtverordneten und des Oberbürgermeisters, das Bürgerbegehren für rechtlich unzulässig zu erklären, zieht die Initiative jetzt vor das Verwaltungsgericht. Hauptgrund: Die Entscheidung des OB sei politisch motiviert gewesen.

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Linken-Fraktionschef Scharfenberg in der Kritik
Das Hotel Mercure und das Stadtschloss in der Potsdamer Mitte.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens „Kein Ausverkauf der Potsdamer Mitte“ gehen auf Distanz zu Linken-Fraktionschef Scharfenberg und sprechen von einer „Mogelpackung“. Erst wurde das Bürgerbegehren von den Stadtverordneten für unzulässig erklärt, dann aber offiziell Abstand von Plänen genommen, das umstrittene Hotel Mercure zu kaufen.

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Stadtverordnetenversammlung Potsdam
Am Alten Markt in Potsdam.

Die Debatte um die Zukunft der Potsdamer Mitte geht weiter: Die Linken bringen heute in der Stadtverordnetensitzung einen Änderungsantrag zum Antrag des Oberbürgermeisters ein. Ihre Forderung betrifft unter anderem das Hotel Mercure.

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Unmut beim Dehoga
Weithin sichtbar: Das Hotel Mercure bei Nacht.

Vertreter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands kritisieren Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs scharf. Er spanne Pro Potsdam für artfremde Aufgaben ein, so ihr Vorwurf. Von „Quatsch“ ist die Rede, von „hanebüchenen Plänen“ und von einem „fragwürdigen Lieblingsprojekt des Oberbürgermeisters“.

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Umfrage unter SPD-Mitgliedern

„Wie stellst du dir die Zukunft des Hotels Mercure vor?“ Diese Frage haben die Mitglieder der Potsdamer SPD gestellt bekommen. Drei Antwortmöglichkeiten sind gegeben. Bis Ende der Woche läuft die Befragung noch. Der Ausgang wird mit Spannung erwartet.

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Potsdamer Hotel „Mercure“
Plaudern, tanzen, Freunde treffen: In  der  Bar in der 17. Etage ging es hoch her – und für viele  ein Traum in Erfüllung, denn hier oben gibt es schon lange keine Bar mehr.

Am Tag ein Café hoch über der Stadt, am Abend eine Bar mit Tanzmusik: 1300 Gäste feierten am Samstag ein rauschendes Fest in Potsdams umstrittensten Hochhaus. In der 17. Etage hat man eben noch Träume – und es zeigt sich: Wahre Schönheit kommt von Innen. Jene die das Event nicht besuchen konnten, dürfen nun hoffen.

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Teil 1: Träumen und feiern in der 17. Etage

Über alle Abrissdiskussionen hinweg: Das umstrittene „Mercure“ hat am Sonnabend gestrahlt. „In der 17. hat man noch Träume“ – so der Slogan. In der legendären Bar haben viele Gäste die Nacht zum Tag gemacht, um zu plaudern und zu tanzen, Cocktails zu trinken und den einmaligen Ausblick zu genießen. (Teil 1)

Bau des Mercure in Potsdam

Das Mercure, ehemaliges Interhotel Potsdam, wurde im Jahr 1969 fertiggestellt. Nach dem der Fall der Mauer wurde das Hotel saniert und umgebaut. Es steht an der Langen Brücke und grenzt an den Lustgarten. Seit Jahren wird über einen möglichen Abriss des Hotels gestritten. Hasso Plattner wollte am Standort des Hotels eine Kunsthalle bauen, gab das Vorhaben aber schließlich auf, weil diese Pläne auf erheblichen Widerstand stießen.

Potsdams Innenstadt - vor und nach dem Krieg

Der 14. April 1945 ist ein sonniger, warmer Frühlingstag – ein Sonnabend.  Um 22:15 Uhr ertönen die Sirenen, Bomben fallen auf Potsdam und wenig später marschiert die russische Armee in Potsdam ein. Das Stadtbild ist ein anderes geworden.

Das Protokoll zum Luftangriff: www.maz-online.de/Nacht-von-Potsdam

Sehen Sie das Mercure als städtebaulichen Missstand, den es zu beseitigen gilt?