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Mercure: Alle Fakten zum Bürgerbegehren

Stadtmitte Potsdam Mercure: Alle Fakten zum Bürgerbegehren

Am Freitag startet in Potsdam die Unterschriftensammlung unter dem Motto „Kein Ausverkauf der Potsdamer Mitte“. In dem Bürgerbegehren geht es um mehr als nur den Erhalt des umstrittenen Hotels Mercure. Wir erklären, für welche Gebäude die Initiatoren kämpfen und wo die Unterschriften gesammelt werden.

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Anliegen des Bürgerbegehrens: Auch die Fachhochschule am Alten Markt (im Bild der langgezogene Bau rechts) soll erhalten bleiben und nicht abgerissen werden.

Quelle: Lutz Hannemann

Potsdam. Am Freitag startet offiziell das von der BI „Potsdamer Mitte neu denken“ initiierte Bürgerbegehren „Kein Ausverkauf der Potsdamer Mitte“. Ziel des Begehrens ist, dass um den Alten Markt und im Lustgarten keine städtischen Grundstücke mehr verkauft werden. Außerdem sollen keine öffentlichen Fördermittel und keine städtischen Eigenanteile für den Abriss des Hotels Mercure, des Fachhochschulgebäudes und des Wohnblocks am Staudenhof verwendet werden.

Wie berichtet, wird das Bürgerbegehren bislang von den Fraktionen „Die Linke“ und „Die Andere“ sowie vom DGB-Regionalvorsitzenden Detlef Baer unterstützt. Die Linke hatte am Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung versucht, mit einem Antrag die Abrisspläne für das Mercure zu kippen, allerdings erfolglos.

Erster Stand ab Freitag vor der Stadt- und Landesbibliothek

Die Unterschriftensammlung wird am Freitag offiziell mit einem Unterschriftenstand von den Initiatoren Frauke Röth und André Tomczak vor der Stadt- und Landesbibliothek beginnen. Beide werden das Bürgerbegehren juristisch vertreten.

In dem Bürgerbegehren geht es unter dem Stichwort „Kein Ausverkauf der Potsdamer Mitte“ auch um das Hotel Mercure

In dem Bürgerbegehren geht es unter dem Stichwort „Kein Ausverkauf der Potsdamer Mitte“ auch um das Hotel Mercure.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Im Vorfeld wurde bereits mitgeteilt, wo interessierte Bürger sich in den folgenden Wochen in die Unterschriftenlisten eintragen können..Bis zum Monatsende werden Stände an folgenden Orten zu finden sein: Vor der Stadt- und Landesbibliothek wird der Stand montags von 15 bis 18 Uhr betreut sowie dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr. Auf dem Markt am Bassinplatz ist die Bürgerinitiative montags von 10 bis 14 Uhr vor Ort.

Listen für Unterschriften liegen überall in der Stadt aus

Unterschriftenlisten werden auch an folgenden Orten ausliegen:

Im Hotel Mercure, bei der Weißen Flotte am Mercure, im Freizeitzentrum „Freiland“ an der Friedrich-Engels-Straße 22, bei der Bürgerinitiative Waldstadt (BIWA), im Bürgerbüro von Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg am Bürgertreff Sternzeichen, in der Geschäftsstelle Die Linke (Dortustraße), im Buchladen Sputnik, im Thalia Programmkino Babelsberg, in der Babelsberger Stadtteilkneipe Nowawes, in der „Waschbar“ in Potsdam-West sowie in den Büros der Fraktionen „Die Linke“ und „Die Andere“ im Stadthaus.

André Tomczak und Frauke Röth von der BI „Potsdamer Mitte neu denken“

André Tomczak und Frauke Röth von der BI „Potsdamer Mitte neu denken“. Sie sind die Initiatoren des Bürgerbegehrens.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Eine erste Zwischenbilanz der Unterschriftensammlung will die Initiative Anfang Mai ziehen. Danach werden die weiteren Standtermine bekannt gegeben.

Die Initiatoren suchen noch Helfer, die Unterschriften sammeln und Freiwillige für den Standdienst. Kontakt-Telefon: Tel. 0176 94855 366 und weitere Informationen unter www.potsdamermitteneudenken.de .

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