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Potsdam Alle Zimmer neu: Zwei Millionen fürs Mercure
Lokales Potsdam Alle Zimmer neu: Zwei Millionen fürs Mercure
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00:18 30.12.2017
Das 1969 als Interhotel Hotel „Mercure“ ist seit beinahe 50 Jahren eine Potsdamer Landmarke. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Innenstadt

Der Eigentümer des Hotels „Mercure“ sendet ein unmissverständliches Signal in die Landeshauptstadt aus: Das französische Unternehmen FDM plant eine Millioneninvestition. So sollen Anfang 2018 bei laufendem Betrieb sämtliche Zimmer und Suiten in dem 17-stöckigen Hochhaus renoviert werden. Zudem soll die markante zwölf Meter lange und einen Meter hohe Leuchtreklame, die seit 1992 an der Traufe prangt, ausgetauscht werden – für dieses Vorhaben stellt Hoteldirektor Marco Wesolowski in den nächsten Tagen den Bauantrag.

Kostenpunkt für die komplette Generalüberholung: mehr als zwei Millionen Euro. „Die Ruhe, die nach dem Ende der Abriss-Debatte eingekehrt ist, hat unserem Haus gut getan und den Eigentümer ermutigt, zu investieren“, sagt Wesolowski. „In den Zimmern wird es dabei keinerlei Veränderungen der Bausubstanz geben – dafür packen wir alles andere an: Teppiche, Tapeten, Beleuchtung, Möbel, sogar die Türzagen.“ 2017 habe man bereits die Brandmeldeanlage und die Steuertechnik für rund 800 000 Euro auf den neusten Stand gebracht.

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Die Lobby des Potsdamer Hotels Mercure.

Die Auslastung des Mercure lag laut Wesolowski 2017 bei mehr als 70 Prozent, wobei das Haus zwischen Ostern und Oktober traditionell ausgebucht war. „Wir haben es in Potsdam mit sehr starken saisonalen Schwankungen zu tun“, so der Direktor. Dass in der Speicherstadt am Ufer vis-à-vis ein weiteres Hotel errichtet und bis 2021 eröffnet werden soll, bereitet ihm offenbar keine Sorgen. „Grundsätzlich begrüße ich jede Weiterentwicklung der Stadt Potsdam, die die wirtschaftliche Entwicklung voran bringt, Arbeitsplätze schafft und – für mich als Hotelier wichtig – auch den touristischen Standort voranbringt.“ Mit den Hotel-Plänen trage man nun Potsdams historischer Bedeutung Rechnung. Die Herausforderung liege in den kommenden Jahren darin, eine größere Angebotsvielfalt auch in den Wintermonaten zu entwickeln und Potsdam als touristisches Ziel auch bei Minusgraden attraktiv für Besucher zu gestalten. „Mit der Eröffnung des Museum Barberini wurde bereits ein großer Schritt gegangen“, so Wesolowski.

Potsdams drittgrößter Gastgeber

Das Hotel „Mercure“ war das zehnte in der DDR errichtete Interhotel. Es wurde am 1. Mai 1969 eröffnet. Mit mehr als 430 Betten ist es heute das drittgrößte Hotel Potsdams.

Die Immobilie gehört FDM. Betreiber ist die Event Hotelgruppe. Mercure ist eine Marke des global agierenden Accor-Konzerns, zu dem u.a. Sofitel, Novotel, Pullmann und Ibis gehören. nf

Von Nadine Fabian

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