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Bar-Flair für die Konferenzetage im Mercure

Über den Dächern Potsdams Bar-Flair für die Konferenzetage im Mercure

Das Interesse an der Aktion „In der 17. hat man noch Träume“ ist ungebrochen. Wer aber am 3. September dabei sein möchte, wenn hoch oben im Hotel Mercure das Café Bellevue und die legendäre Bar für einen Tag wieder eröffnen, muss sich gedulden. Der Kartenvorverkauf hat noch nicht begonnen. Dafür stecken die Organisatoren derzeit zu tief in der Planung.

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Die 17. Etage wurde Mitte der 1990er für Konferenzen umgebaut – taugt sie noch für ein gemütliches Café und eine schicke Bar?

Quelle: MAZonline

Innenstadt. Die Nachricht, die die Potsdamer am brennendsten interessieren dürfte vorweg: Nein, der Vorverkauf für das Happening „In der 17. hat man noch Träume“ am 3. September hoch oben im Hotel Mercure hat noch nicht begonnen. Zu tief stecken die Organisatoren derzeit in den Vorbereitungen. Gerade erst haben sie in 17. Etage, die heute Konferenzen und Seminaren vorbehalten ist, Maß genommen und überlegt, wo die Bar und wo die Ausstellung am besten aufgebaut wird – und wie dem spröden Charme der auf Funktionalität getrimmten Räume beizukommen ist.

Wer auf Nummer Sicher gehen und am Puls der Planung bleiben möchte, kann neben www.maz-online.de/Mercure ab sofort auch die Webseite www.17etage.de ansteuern. Dort finden sich alle Informationen zu der einmaligen Wiedereröffnung des Cafés (11 bis 17 Uhr) und der Bar (ab 20 Uhr) auf einen Blick.

Wer noch Fotografien aus Interhotel-Zeiten oder andere Erinnerungsstücke hat, erfährt dort auch, wie er sie den Organisatoren für die Ausstellung zukommen lassen kann. Deren Interesse an solch greifbaren Geschichten ist ungebrochen. Obwohl schon eine Menge zusammengekommen ist, freue man sich über jede Einsendung, über jede Zeile.

Rechnungen, Speisekarten und ein „blumige Kleinigkeit“

In den zum Teil handgeschriebenen Briefen, die bisher eingetrudelt sind, ist immer wieder davon zu lesen, wie wundervoll die Atmosphäre in der Interhotel-Bar einst war, wie herrlich der Blick über Potsdam und wie schnell vergeben auch der letzte Barhocker. Die Briefschreiber sprechen ihre Glückwünsche und ihren Dank aus, bedauern schon jetzt, dass die Aktion für nur eine Nacht gedacht ist, und schwelgen in Erinnerungen. Zwischen Fotografien, alten Rechnungen und Speisekarten entdeckten die Organisatoren Claudia Thom-Neumann, Ingo Opitz und Ronny Rammelt nun auch „eine blumige Kleinigkeit“. Eine Potsdamerin hat einen Blumen-Gutschein spendiert und möchte die Veranstaltung so unterstützen.

Teilen Sie Mercure-Erinnerungen

Waren Sie einmal Gast im Interhotel? Haben Sie Fotografien von diesem Besuch und möchten Ihre Erinnerungen teilen?

Die Organisatoren der Bar-Renaissance sind via E-Mail an 17etage@gmail.com mit und per Post an Schweiger Design, Steinstraße 44c, 14480 Potsdam zu erreichen.

Von Nadine Fabian

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Das Protokoll zum Luftangriff: www.maz-online.de/Nacht-von-Potsdam

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