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Mercure Der Sturm auf die 17. Etage hat begonnen
Lokales Potsdam Mercure Der Sturm auf die 17. Etage hat begonnen
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17:43 22.04.2016
Einst beherbergte das Hotelhochhaus eine Bar hoch oben in der 17. Etage – sie soll nun für einen Tag wieder eröffnen. Quelle: MAZonlinet
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Potsdam

Die Nachricht, dass das Café und die legendäre Bar in der 17. Etage des „Mercure“-Hotels für einen Tag wieder eröffnen, begeistert viele Potsdamer. Dutzende E-Mails haben die Veranstalter Claudia Thom-Neumann, Ingo Opitz und Ronny Rammelt in den vergangenen Tagen erreicht. Die Verfasser schwärmen von „unvergesslichen Stunden in der 17. Etage“ und gratulieren „zu einer – eigentlich naheliegenden – höchst sympathischen Idee“. Vor allem aber möchten sie sich Plätze im Café und in der Bar sichern und bitten um Reservierung.

„Wir hoffen auf das Verständnis, dass wir zu diesem frühen Zeitpunkt keine verbindlichen Zusagen machen können“, sagt Claudia Thom-Neumann. Weil das Interesse so groß sei, werde man sich kommende Woche zusammensetzen und beratschlagen, wie man mit den Reservierungswünschen umgeht und wie der 3. September vonstatten gehen könnte. „Wir informieren darüber, sobald wir uns entschieden haben.“

Die erste Band, die im Interhotel Potsdam in der Bar in der 17. Etage zum Tanz aufspielte, kam aus Bulgarien. Quelle: Privat

Derweil sind die Drei von der 17. Etage „tief beeindruckt“ von der Resonanz. „Wir haben mit einigem Rücklauf gerechnet, aber dass das Hotel so viele bewegt – das haben wir nicht gedacht“, sagt Claudia Thom-Neumann. „All die Zeilen sind so berührend und schön zu lesen – das haut uns weg.“ Spannend seien natürlich auch die Fotografien, die an vielen E-Mails hängen und am 3. September mit Interhotel-Anekdoten und anderen Erinnerungen in einer Ausstellung präsentiert werden. Schmuckstück reiht sich an Schmuckstück: der Lustgarten kurz vor dem Bau des Interhotels – eine rumpelige Brache; Speisekarten und Rechnungen, die erste Band, die zur Eröffnung des Hotels in der Bar aufspielte, für sechs Monate blieb und auch im „Bolgar“ in der Zeppelinstraße und in der Klosterkellerbar zum Tanz bat. „Großartig! Wir sind total begeistert!“

Inzwischen gibt es auch eine Adresse für all jene, die ihre Erinnerungen lieber zu Papier bringen und Abzüge per Post schicken möchten. Die Potsdamer Firma Schweiger Design unterstützt die Aktion, nimmt ab sofort die Briefpost entgegen und mischt unter anderem dabei mit, eine Internetseite für das Event zu bauen und Flyer zu entwerfen.

Teilen Sie Ihre Erinnerungen!

Waren Sie einmal Gast im Interhotel? Haben Sie Fotografien von diesem Besuch und möchten Ihre Erinnerungen teilen? Die Organisatoren der Bar-Renaissance suchen für eine Ausstellung noch Material.

Auf zwei Wegen können Sie die drei aus der 17. Etage erreichen. Via E-Mail an 17etage@gmail.com und mit der Post an: Schweiger Design, Steinstraße 44c, 14480 Potsdam.

Von Nadine Fabian

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