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Extra 3 sprengt Mercure-Hotel in die Luft

Satirebeitrag im NDR Extra 3 sprengt Mercure-Hotel in die Luft

„Potthässliches Zonenhotel“ – mit deutlichen Worten zum Mercure-Hotel hat sich das Satire- Magazin „Extra 3“ am Mittwoch aus der Sommerpause zurückgemeldet. Ein Beitrag widmet sich der Debatte um den Abriss des umstrittenen Hotels. Die Satiriker vom Norddeutschen Rundfunk haben auch eine rabiate Lösung parat.

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Mercure: Oben die 17. Etage, unten Hafenbar

Das Hotel Mercure in Potsdam – in Szene gesetzt von den Satiriker von Extra 3.

Quelle: Screenshot

Potsdam. Einige Spötter haben es ja schon immer gewusst – die Debatte um den Abriss des Mercure-Hotels ist Realsatire. Das fanden wohl auch die Macher von „Extra 3“, einer Satiresendung des Norddeutschen Rundfunk.

Am Mittwochabend war in ihrer Spezialsendung „Der reale Irrsinn XXL“ ein Beitrag über das Mercure, den möglichen Hotel-Abriss und die geplante Wiese des zu sehen. Gleich zu Beginn ist vom „potthässlichen Zonenhotel“ die Rede. Später wird das Hotel gesprengt.

Die Stadt plant, das Hotel abzureißen und an der Stelle eine Wiese des Volkes zu errichten. Im Beitrag kommen auch Kritiker des Abrisses zu Wort. Einer sagt: „Eine Wiese neben der Wiese ist schon der Hammer.“ Dann wird ein Luftbild von der Umgebung des Mercure-Hotels gezeigt – es ist umgeben von Grünflächen. Die Pläne der Stadt verteidigt CDU-Politiker Matthias Finken.

Der Beitrag wurde bereits im Mai gedreht. Extra 3 hatte damals zu einem Picknick eingeladen. Etliche Potsdamer, die für das Mercure streiten, hatten daraufhin ihren Decken auf dem Bürgersteig an der Breiten Straße ausgebreitet und sich niedergelassen.

» Zum Beitrag auf der Homepage von Extra 3

Von Nadine Fabian, MAZonline

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Über alle Abrissdiskussionen hinweg: Das umstrittene „Mercure“ hat am Sonnabend gestrahlt. „In der 17. hat man noch Träume“ – so der Slogan. In der legendären Bar haben viele Gäste die Nacht zum Tag gemacht, um zu plaudern und zu tanzen, Cocktails zu trinken und den einmaligen Ausblick zu genießen. (Teil 1)

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Das Mercure, ehemaliges Interhotel Potsdam, wurde im Jahr 1969 fertiggestellt. Nach dem der Fall der Mauer wurde das Hotel saniert und umgebaut. Es steht an der Langen Brücke und grenzt an den Lustgarten. Seit Jahren wird über einen möglichen Abriss des Hotels gestritten. Hasso Plattner wollte am Standort des Hotels eine Kunsthalle bauen, gab das Vorhaben aber schließlich auf, weil diese Pläne auf erheblichen Widerstand stießen.

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Das Protokoll zum Luftangriff: www.maz-online.de/Nacht-von-Potsdam

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