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In der 17-Etage im Mercure wird wieder gefeiert

Über den Dächern von Potsdam In der 17-Etage im Mercure wird wieder gefeiert

Ende März ist es soweit: Die Panorama-Bar in der 17. Etage des Mercure wird wieder geöffnet. Nach dem Erfolg der großen Party im vergangenen Jahr und dem ungebrochenen Interesse an der höchsten Bar Potsdams, haben die Veranstalter nun eine Wiederholung angekündigt.

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Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Vor einem halbem Jahr öffnete die legendäre Panorama-Bar in der 17. Etage des Mercure nach langer Zeit wieder ihre Pforten für feierwütige Potsdamer.

Das Interesse war enorm, die Kapazität der Bar jedoch begrenzt. Die Karten für den Abend waren in entsprechend kurzer Zeit ausverkauft.

Am 3. September 2016 feierten ehemalige Angestellte des Interhotels und Gäste sowie viele junge Potsdamer eine ausgelassene Party in der höchsten Bar der Stadt.

Dann kehrte in der 17. Etage wieder der Alltag ein und das Bar-Interieur musste Konferenztischen weichen. Einzige öffentliche Ausnahme war die Silvesterparty an gleicher Stelle.

Doch immer noch, auch fünf Monate nach der große Sause, ist das Interesse an der Bar ungebrochen. Fast täglich kommen E-Mails und Anrufe mit der Bitte, die 17. Etage des Mercure erneut zum Leben zu erwecken, so die Initiatoren des Events. Grund genug, die 17. Etage erneut zu öffnen. Am 25. März 2017 ist es soweit.

Bereits um 18 Uhr kann man ins oberste Stockwerk fahren. Bis 20 Uhr ist der Eintritt kostenlos. Ab 20 Uhr steigt dann die Party mit einem DJ und „chilligen Séparées“. Und wer nicht tanzen, sondern nur gucken will, der hat Glück. Um die bestmögliche Sicht auf Potsdam bei Nacht zu ermöglichen, setzt man dieses Mal auf ein „gemütlicheres Lichtkonzept“, heißt es.

Der Eintritt zur Party kostet 10 Euro . Eine Reservierung ist nicht möglich. Es wird eine reine Abendkasse geben.

Wer nicht in Cocktail-Laune ist und/ oder Potsdam lieber bei Tageslicht von oben betrachten möchte, der sollte sich den folgenden Sonntag, 26. März 2017 , merken. Dann ist die 17. Etage ab 13 Uhr geöffnet. Bei Kaffee und Kuchen kann man ohne Eintritt den Blick über Potsdams Innenstadt schweifen lassen.

Von MAZonline

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Teil 1: Träumen und feiern in der 17. Etage

Über alle Abrissdiskussionen hinweg: Das umstrittene „Mercure“ hat am Sonnabend gestrahlt. „In der 17. hat man noch Träume“ – so der Slogan. In der legendären Bar haben viele Gäste die Nacht zum Tag gemacht, um zu plaudern und zu tanzen, Cocktails zu trinken und den einmaligen Ausblick zu genießen. (Teil 1)

Bau des Mercure in Potsdam

Das Mercure, ehemaliges Interhotel Potsdam, wurde im Jahr 1969 fertiggestellt. Nach dem der Fall der Mauer wurde das Hotel saniert und umgebaut. Es steht an der Langen Brücke und grenzt an den Lustgarten. Seit Jahren wird über einen möglichen Abriss des Hotels gestritten. Hasso Plattner wollte am Standort des Hotels eine Kunsthalle bauen, gab das Vorhaben aber schließlich auf, weil diese Pläne auf erheblichen Widerstand stießen.

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