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Mercure: Abrissgegner machen mobil

Streit um Gestaltung der Potsdamer Mitte Mercure: Abrissgegner machen mobil

Derzeit wird ein Bürgerbegehren vorbereitet, dass sich dezidiert für den Erhalt des Hotels Mercure einsetzt. Die genaue Fragestellung ist noch nicht geklärt, dennoch will die Initiative „Potsdamer Mitte neu denken“ Abrissgegner nun motivieren, sich an einer Stadtwerkstatt zu beteiligen. Das Signal ist klar: Die Stadtverwaltung muss sich warm anziehen!

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Mercure: So lautet die konkrete Frage!

Streitpunkt „Mercure“. Jetzt machen die Abrissgegner mobil.

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Die Initiative „Potsdamer Mitte neu denken“ bereitet ein Bürgerbegehren gegen „Abrisswut und Privatisierung in der Potsdamer Mitte“ vor. Damit soll der Kahlschlag im Bestand der Nachkriegsmoderne abgewendet und die künftige Entwicklung des Stadtzentrums zum Gegenstand einer breiten gesellschaftlichen Auseinandersetzung werden, heißt es.

Die Initiative lädt alle am Bürgerbegehren Interessierten zu einem Unterstützertreffen am Freitag, 18. März, ein. Beginn ist um 18 Uhr im studentischen Kulturzentrum Kuze, Hermann-Elflein-Straße 10.

Gelegenheit, eigene Wünsche und Ideen für den Bereich der Potsdamer Mitte beizusteuern, bietet die Auftaktveranstaltung der „Stadtwerkstatt“ am Samstag, 19. März, von 10 bis 16 Uhr. Treffpunkt ist am Eingang des Rechenzentrums, Dortustraße 46.

Die „Stadtwerkstatt“ werde bereits seit einigen Wochen in einem größeren Netzwerk vorbereitet, so die Initiative. In ihr sollen Wünsche und Vorstellungen für die Potsdamer Mitte gesammelt und alternative Sichtweisen auf die bestehende Situation entwickelt werden. Eingeladen sind alle an der Entwicklung Interessierten.

Ein weiterer Werkstatttermin ist für Sonntag, 17. April, vorgesehen, die Präsentation der von Anette Paul kuratierten Ausstellung soll am letzten Maiwochenende stattfinden.

Von MAZ online

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