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Mercure: Oben die 17. Etage, unten Hafenbar

Verstärkung für Panoramabar in Potsdam Mercure: Oben die 17. Etage, unten Hafenbar

Verstärkung für die Panoramabar, die am Samstag, 3. September, in der 17. Etage des Mercure-Hotels für eine Nacht ihre Pforten öffnet. Wie die Veranstalter des Bar-Events jetzt bekannt gaben, wird es im Erdgeschoss des Hotelriesen dann auch eine Hafenbar für eine Nacht geben. So sollen mehr Potsdamer an dem Event, das seit Wochen ausverkauft ist, teilnehmen können.

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So war es in der legendären 17. Etage des Mercure-Hotels

Am 3. September wird im Mercure gefeiert – oben und unten.

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Was ursprünglich exklusiv für die 17. Etage des Mercure-Hotels gedacht war, ergreift nun mehr und mehr Besitz vom Rest des Hochhauses. Seit Wochen sind die Karten für die beiden Events in der 17. Etage am 3.September vergeben. Doch nicht nur in der Skybar und Panoromalounge hoch über den Dächern der Stadt kann man am Samstag feiern und es sich gut gehen lassen.

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Das Café Bellevue im ehemaligen Interhotel Mercure hatte am Samstag für einen Tag zu Kaffee und Kuchen die Türen geöffnet. Über den Dächern der Stadt kann das aber schnell zur Nebensache werden – bei diesem Ausblick. Fotograf Friedrich Bungert war vor Ort und hat dabei auch hinter die Kulissen gesehen.

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Zusätzlich sind bereits tagsüber ab 11 Uhr die Sommer-Terrasse und die Mercure-Cinebar geöffnet sowie – das gaben die Veranstalter jetzt bekannt – ab 20 Uhr eine zweite große Bar mit Blick auf Hafen und Lustgarten in den zusammengelegten Mercure-Veranstaltungsräumen. Hier, in der Hafenbar für eine Nacht, soll es ebenfalls alle gastronomischen Angebote aus der 17.Etage geben. Zudem sei reichlich Platz zum Tanzen da und natürlich Musik. Die DJs der Superfresh-Kids legen auf.

Neben der Ausstellung, die von 11 bis 17 Uhr im Erdgeschoss zu besichtigen ist und viele Erinnerungen aus mehr als 45 Jahren Hotel-Geschichte wecken wird, öffnet Küchenchef Michael Haeberer das Restaurant Oscar zu ebener Erde um 17 Uhr mit einem ideenreichen Buffet. „Damals und heute“ – so sein Motto – verbindet kulinarisch das 1969 eröffnete „Interhotel Potsdam“ mit dem heutigen „Mercure Hotel Potsdam City“. Zweierlei Gerichte stellt der langjährige Küchenchef, der sein Hotel durch beide Zeitabschnitte begleitet hat, gegenüber. So dürfen sich die Gäste unter anderem auf Ukrainische Soljanka, halbe Eier mit Forellenkaviar, Beef Stroganow mit roter Beete und Kartoffelrösti sowie auf Havelländer Fruchtsalat mit weißer Schokoladenmousse aus Interhotel-Zeiten freuen und auf Gazpacho, Strauchtomaten mit Mozzarella und Basilikum, Kabeljaumedaillon in Safrancrème mit Jasminreis und Crème Brûlée mit Limette und Ingwer aus der vom Mercure inspirierten Küche. Der Buffetpreis beträgt 25 Euro pro Person.

Von MAZonline

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Teil 1: Träumen und feiern in der 17. Etage

Über alle Abrissdiskussionen hinweg: Das umstrittene „Mercure“ hat am Sonnabend gestrahlt. „In der 17. hat man noch Träume“ – so der Slogan. In der legendären Bar haben viele Gäste die Nacht zum Tag gemacht, um zu plaudern und zu tanzen, Cocktails zu trinken und den einmaligen Ausblick zu genießen. (Teil 1)

Bau des Mercure in Potsdam

Das Mercure, ehemaliges Interhotel Potsdam, wurde im Jahr 1969 fertiggestellt. Nach dem der Fall der Mauer wurde das Hotel saniert und umgebaut. Es steht an der Langen Brücke und grenzt an den Lustgarten. Seit Jahren wird über einen möglichen Abriss des Hotels gestritten. Hasso Plattner wollte am Standort des Hotels eine Kunsthalle bauen, gab das Vorhaben aber schließlich auf, weil diese Pläne auf erheblichen Widerstand stießen.

Potsdams Innenstadt - vor und nach dem Krieg

Der 14. April 1945 ist ein sonniger, warmer Frühlingstag – ein Sonnabend.  Um 22:15 Uhr ertönen die Sirenen, Bomben fallen auf Potsdam und wenig später marschiert die russische Armee in Potsdam ein. Das Stadtbild ist ein anderes geworden.

Das Protokoll zum Luftangriff: www.maz-online.de/Nacht-von-Potsdam

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