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Potsdams höchstes Plakat

Träumen im Hotel „Mercure“ Potsdams höchstes Plakat

Ohne Schnickschnack, ohne Erklärungen und Fußnoten kommt das Plakat aus, das seit Freitag am äußersten Zipfel des Potsdamer „Mercure“-Hotels prangt. Auf knapp zwei mal neun Metern ist Schwarz auf Weiß „In der 17. hat man noch Träume“ zu lesen.

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In der 17. hat man noch Träume.

Quelle: MAZonline

Innenstadt. Ganz oben am Mercure-Hochhaus am Lustgarten ist seit Freitag ein großes Banner zu sehen. Schwarz auf Weiß ist darauf zu lesen, was die Spatzen inzwischen von allen Dächern der Stadt pfeifen: „In der 17. hat man noch Träume“.

Hinter der Plakat-Aktion stecken die Initiatoren der „Bar für eine Nacht“, die am 3. September in der 17. Etage öffnet. Sie haben das knapp zwei mal neun Meter große Transparent an der Seite der Fassade befestigen lassen, die zur Langen Brücke und zum Hauptbahnhof zeigt – Potsdams höchstes Plakat.

„In der 17. hat man noch Träume“ lautet das Motto des Events, bei dem am 3. September das Café Bellevue und die Bar hoch oben im Hotel Mercure für einen Tag und eine Nacht noch einmal aufleben. Der Sinnspruch ist in den nächsten Tagen dort zu lesen, wo einst die Wörter „Interhotel Potsdam“ in die Ferne prangten. Übrigens: Damals wie heute ist es schwer, in der Bar einen Platz zu ergattern. Das Event ist längst ausverkauft – doch an der Abendkasse und am Nachmittag im Café hat man noch Chancen!

Von Nadine Fabian

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Teil 1: Träumen und feiern in der 17. Etage

Über alle Abrissdiskussionen hinweg: Das umstrittene „Mercure“ hat am Sonnabend gestrahlt. „In der 17. hat man noch Träume“ – so der Slogan. In der legendären Bar haben viele Gäste die Nacht zum Tag gemacht, um zu plaudern und zu tanzen, Cocktails zu trinken und den einmaligen Ausblick zu genießen. (Teil 1)

Bau des Mercure in Potsdam

Das Mercure, ehemaliges Interhotel Potsdam, wurde im Jahr 1969 fertiggestellt. Nach dem der Fall der Mauer wurde das Hotel saniert und umgebaut. Es steht an der Langen Brücke und grenzt an den Lustgarten. Seit Jahren wird über einen möglichen Abriss des Hotels gestritten. Hasso Plattner wollte am Standort des Hotels eine Kunsthalle bauen, gab das Vorhaben aber schließlich auf, weil diese Pläne auf erheblichen Widerstand stießen.

Potsdams Innenstadt - vor und nach dem Krieg

Der 14. April 1945 ist ein sonniger, warmer Frühlingstag – ein Sonnabend.  Um 22:15 Uhr ertönen die Sirenen, Bomben fallen auf Potsdam und wenig später marschiert die russische Armee in Potsdam ein. Das Stadtbild ist ein anderes geworden.

Das Protokoll zum Luftangriff: www.maz-online.de/Nacht-von-Potsdam

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