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Mietbremse für Geschosswohnungen Am Stern

Immobilienfirma will nicht mehr als neun Euro Nettokaltmiete Mietbremse für Geschosswohnungen Am Stern

Die Immobilienfirma Kirsch und Drechsler wird sich freiwillig, aber rechtlich bindend verpflichten, für ihren Neubau von Geschosswohnungen in einem kleinen Kiefernwäldchen Am Stern nicht mehr als neun Euro an Nettokaltmiete pro Quadratmeter zu verlangen.

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In einem kleinen Kiefernwäldchen Am Stern soll die Nettokaltmiete pro Quadratmeter nicht als neun Euro betragen.

Quelle: Bernd Gartenschläger (Archiv)

Am Stern. Nicht mehr als neun Euro Nettokaltmiete pro Quadratmiete für Neubau von Geschosswohnungen in einem kleinen Kiefernwäldchen Am Stern - das sagte der Eigentümer und Stadtverordnete Wolfhard Kirsch (Bürgerbündnis) am Sonntag bei einem Frühschoppen der Linken. Nur mit den Stimmen der Linken war es nämlich gelungen, das Vorhaben umzusetzen, nachdem die SPD sich vehement dagegen gestemmt hatte. Am Ende unterlag sie knapp mit 22 zu 24 Stimmen.

Die Linke indes hatte ihre Zustimmung, die Kirsch und Drechsler das Projekt rettete, an diese Auflage gebunden. Wolfhard Kirsch betonte, er habe dort ohnehin preiswerte Wohnungen für die Menschen Am Stern bauen wollen, denn die Nachfrage sei groß - von Älteren etwa, die in eine kleinere, aber barrierefreie Wohnung ziehen wollten und auch von jungen Familien, die bezahlbares Wohnen suchten.

Linke-Fraktions-Chef Hans-Jürgen Scharfenberg reklamierte diese "Mietpreiskappung" dennoch auch ein Stück weit für seine Partei. Er äußerte seine Zweifel, dass Kirsch ohne diesen Druck zu einer solchen Erklärung bereit gewesen sei. Am Ende sei es nun aber so, dass beide Seite gewonnen hätten - und die Menschen Am Stern, so Scharfenberg. bos

Von Jan Bosschaart

Mietwohnungen in Potsdam: MAZimmo.de

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