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Potsdam Ernährungsforscher starten Bundesprojekt
Lokales Potsdam Ernährungsforscher starten Bundesprojekt
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00:29 04.06.2015
Das Institut in der Rehbrücker Scheunert-Allee. Quelle: Christel Köster
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Potsdam-Rehbrücke

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird im Rahmen seiner Fördermaßnahme „Kompetenzcluster der Ernährungsforschung“ die Region Berlin/Potsdam als einen von vier Standorten in Deutschland fördern. Die Fördersumme, die dieser Forschungsverbund mit dem Namen „Nutri-Act“ ab dem 1. Juni für zunächst drei Jahre erhalten soll, beträgt 5,6 Millionen Euro. Der wissenschaftliche Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (Dife), Tilman Grune, übernimmt die Leitung des Verbundprojekts, an dem über 50 Partner aus 32 Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligt sind. Zentrales Projektziel ist es, den Gesundheitsstatus der Bevölkerungsgruppe „50plus“ zu verbessern.

Aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland konzentriert sich Nutri-Act darauf, neue Ernährungsstrategien zu finden, die ein gesundes Altern unterstützen. Nutri-Act steht dabei für Nutritional Intervention for Healthy Aging: Food Patterns, Behaviour, and Products.

„Die erhöhte Lebenserwartung und das vermehrte Auftreten altersassoziierter Krankheiten sind zentrale Herausforderungen in modernen Gesellschaften. Eine gesunde Ernährungsweise kann jedoch wesentlich dazu beitragen, solchen Erkrankungen vorzubeugen und somit dabei helfen, bis ins hohe Alter gesund und fit zu bleiben“, sagt Tilman Grune, Sprecher des regionalen Forschungsverbundes. „Wie wir aber immer wieder feststellen, fällt es den meisten Menschen schwer, ihre Ernährungsvorlieben zu ändern und eine gesündere Ernährungsweise dauerhaft anzunehmen. Dies ist ein zentrales Problem, das wir in verschiedenen Projekten unter unterschiedlichen Fragestellungen in Nutri-Act bearbeiten werden, um Lösungsansätze zu finden“, so Grune weiter.

Die Forscher wollen eine wissenschaftliche Basis erstellen, von der sich Ernährungsmaßnahmen ableiten lassen, die besonders für die Generation „50plus“ geeignet sind. Hierzu gehören auch maßgeschneiderte, wissenschaftlich fundierte Ernährungsempfehlungen, welche die Bevölkerung leicht akzeptieren und umsetzen kann. Zudem sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse Unternehmen helfen, neue und attraktive Produkte zu entwickeln, die eine altersgerechte gesunde Ernährung erleichtern.

Das Forschungsvorhaben ist nicht nur regional, sondern auch überregional bedeutsam. Hierfür spricht, dass eine internationale Fach-Jury den Antrag des Berlin-Potsdamer-Verbundprojekts als einen von vier Verbünden aus 13 eingereichten Bewerbungen ausgewählt hat.

Mit der Einrichtung der vier „Kompetenzcluster Ernährungsforschung“ in Berlin/Potsdam, München, Jena/Halle/Leipzig und Bonn verfolgt die Bundesregierung das Ziel, den Gesundheitsstatus der Bevölkerung zu verbessern und die internationale Sichtbarkeit sowie die wissenschaftliche Exzellenz der deutschen Ernährungsforschung zu stärken. Mit der Fördermaßnahme werden ernährungsrelevante Kompetenzen von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft über Fachdisziplinen hinweg gebündelt.

Von MAZ-online

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