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Potsdam Ministrabler Besuch an der FH
Lokales Potsdam Ministrabler Besuch an der FH
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19:35 27.06.2016
Jasper Brecht (Student Produktdesign, l.) erklärt Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) in der Fachhochschule sein Projekt zur räumlichen Darstellung von Zahlen zur Kinderarmut. Quelle: dpa
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Bornstedt

Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wissenschaftsministerin Martina Münch (beide SPD) haben heute die Fachhochschule Potsdam (FHP) besucht, sich bei einem Campus-Rundgang Gebäude und Labore angeschaut und über aktuelle Projekte und Studiengänge informiert. Dabei ging es unter anderem um Projekte des Studiengangs Interfacedesign, Einblicke in den Werkstattbetrieb des Studiengangs Konservierung und Restaurierung, das Konzept für den geplanten Dualen Studiengang Siedlungswasserwirtschaft sowie den von Studierenden selbst verwalteten Studentenklub „CasinOtopia“.

Studenten der Fachrichtung Steinrestaurierung der Fachhochschule setzen im Rahmen der Ausbildung einen Abguss einer Büste fachgerecht um. Quelle: dpa

Deutschlandweit einzigartige Studiengänge

„Die FH Potsdam hat sich in den vergangenen 25 Jahren seit ihrer Gründung zu einer forschenden Hochschule entwickelt, die mit innovativen und teilweise deutschlandweit einzigartigen Studiengängen, modernsten Laboren und Werkstätten und hoch motiviertem Lehrpersonal eine starke Anziehungskraft für Studierende, aber auch Kooperationspartner in der Wirtschaft, Kultur und Politik hat“, sagte Eckehard Binas, Präsident der FHP anlässlich des hohen Besuches. „Wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit dem Land diese Erfolgsgeschichte fortschreiben können.“

Ministerpräsident Dietmar Woidke zeigte sich beeindruckt von der Modernität und Innovationskraft der Hochschule. „Innovationen und Wissenstransfer sind von grundlegender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Brandenburgs und die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze. Die FH Potsdam ist ein Experimentierraum, der wichtige gesellschaftliche Entwicklungsprozesse antizipiert und begleitet. Mit ihrer anwendungsorientierten Forschung, der frühzeitigen Einbindung der Studierenden in Forschungsprojekte und den Kooperationen mit Wissenschaftseinrichtungen sowie zahlreichen Unternehmen und Institutionen spielt sie eine zentrale Rolle zur Stärkung des Wissenschafts- und Innovationsstandortes Brandenburg.“

Der Präsident der Fachhochschule Eckehard Binas (l.) zeigt Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) den Campus. Quelle: dpa-Zentralbild

Auch Wissenschaftsministerin Martina Münch betonte die Bedeutung der Hochschule für die Zukunftsfähigkeit des Landes. „Die FH Potsdam ist eine wichtige Partnerin bei unseren zentralen Vorhaben zur Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Standortes Brandenburg. Sie beteiligt sich ebenso an unserer Transfer-Offensive zur Ausbau der Verbindung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft als auch am Ausbau dualer Studiengänge, um berufliche und akademische Qualifizierung besser miteinander zu verknüpfen.“

20 Millionen Euro Unterstützung in diesem Jahr

Das Wissenschaftsministerium unterstützt die 1991 gegründete Fachhochschule Potsdam in diesem Jahr mit rund 20 Millionen Euro aus Landes- und Hochschulpakt-Mitteln. Zusätzliche Mittel erhält sie unter anderem für die Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken, für die Einrichtung neuer Dualer Studiengänge und für Projekte zur Integration von Flüchtlingen an der Hochschule.

Beim Aufbau der Hochschule Anfang der 1990er Jahre wurde bewusst auf Fächer mit überregionaler Bedeutung gesetzt, um der Nähe zu Berlin und den Vernetzungsmöglichkeiten zu den vorhandenen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen Rechnung zu tragen. Das Fächerspektrum der Fachhochschule Potsdam umfasst ingenieurwissenschaftliche, soziokulturelle sowie gestalterische Studiengänge. Neben traditionellen Studiengängen wie Bauingenieurwesen, Architektur, Design oder Sozialarbeit bietet die Hochschule auch eine Vielzahl von Studiengängen an, darunter im Bereich der frühkindlichen Bildung, der Restaurierung, des Interfacedesigns und der Informationswissenschaften, die bundesweit einmalig sind. Die Hochschule zählt derzeit mehr als 3.500 Studierende, die von 100 Professorinnen und Professoren betreut werden.

Von MAZonline

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