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Potsdam "Minsk": Vier Bewerber für Ex-Restaurant
Lokales Potsdam "Minsk": Vier Bewerber für Ex-Restaurant
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19:30 29.07.2014
Das verfallende Ex-Restaurant "Minsk". Quelle: M. Hübner (Archiv)
Potsdam

Jetzt ist es raus: Für das bekannte Ex-Terrassenrestaurant "Minsk" am Brauhausberg haben vier Bewerber ein Angebot abgegeben. Das erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme gestern auf MAZ-Anfrage. Wie berichtet, hatte die Stadt Potsdam ein Interessenbekundungsverfahren für das verfallende Traditionsobjekt durchgeführt. Als einziger der vier Bewerber ist bislang der Landessportbund (LSB) an die Öffentlichkeit gegangen. Letzte Woche stellte der LSB sein Konzept für eine bewegungsorientierte Kita vor.

Gespräche mit den vier Bewerbern

Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des "Minsk" soll laut Böhme allerdings erst im September fallen. Bis dahin werden Gespräche mit den vier Bewerbern geführt. Ausschlaggebend für die Stadtwerke sei, "inwieweit sich ein Verkauf für uns wirtschaftlich darstellen lässt", so Böhme. Sprich: Ist der Verkauf des "Minsk" ausreichend rentabel, um damit den Bau des neuen Bads am Brauhausberg teilweise gegenfinanzieren zu können. Andernfalls droht der Abriss des einstigen Prestigebaus der sozialistischen Moderne. Das "Minsk" wurde in den 1970er vom Potsdamer Architekten Karl-Heinz Birkholz gebaut. Benannt wurde es nach der damaligen Partnerstadt. Kürzlich äußerte Birkholz im MAZ-Interview den Wunsch, dass das Ex-Terrassenrestaurant als Jugendklub genutzt werden sollte.

1977 bei seiner Eröffnung war das "Minsk" ein modernes Restaurant am Potsdamer Brauhausberg. Mehr als drei Jahrzehnte später ist es völlig heruntergekommen. Über die weitere Nutzung wird diskutiert. Die Chronik eines Zerfalls in Bildern.

Von Ildiko Röd

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