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Mit „Tom Thanks“ an einem Tisch

Dinnershow im Filmpark Babelsberg Mit „Tom Thanks“ an einem Tisch

Im Filmpark-Restaurant „Prinz Eisenherz“ hat jetzt die Dinnershow „Hollywood in Babelsberg“ Premiere gefeiert. Ein Vier-Gänge-Menü wird zwischen artistischen, szenischen und musikalischen Einlagen serviert. Etliche Termine bis Ende Dezember.

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Artistisch startete die Dinnershow, während später ein Charlie Chaplin jonglierte.

Quelle: julian stähle

Babelsberg. Ein illustres Völkchen hat sich da mit Superstar „Tom Thanks“, Make-up-Artist „Gitty Guerlain“ und Location Scout „Marco Polo“ versammelt. Dieses Trio fröhlich an einem Tisch – das gibt’s nur bei der Dinnershow „Hollywood in Babelsberg“, die am Donnerstagabend im Filmpark-Restaurant „Prinz Eisenherz“ Premiere gefeiert hat. Zu Beginn sind die Gäste in – abgewandelte – Promifiguren geschlüpft: Die am Einlass verteilten Namensschilder auf Pulli oder Bluse geklebt – fertig ist die neue Identität.

Wenn der echte Tom Hanks in den hiesigen Traditionsstudios dreht, ist ja Hollywood tatsächlich in Babelsberg zu Gast. Im „Prinz Eisenherz“ schauen derweil „nur“ gut gemachte Kopien berühmter Filmcharaktere wie die Schwertkämpfende Braut aus „Kill Bill“, „Indiana Jones“ in spezieller Feuer-Mission oder die jonglierenden „Blues Brothers“ vorbei. Zum „Mission Impossible“-Soundtrack seilen sich in Schwarz gehüllte Panzerknacker-Typen von der Decke ins Publikum ab. Rund 150 Gäste haben die Premiere sichtlich genossen. Musikalisch am Motto vorbei ist jedoch die – grundsätzlich tolle, mitreißende – Folkband „The Sandsacks“. Das Publikum geht bei den handgemachten irisch-keltischen Klängen zwar total mit. Dennoch hätten Filmmusikhits einfach zum Thema der Dinnershow besser gepasst. Zwischen den artistischen, szenischen oder musikalischen Einlagen wurde ein Vier-Gänge-Menü serviert.

Während das Entrée – „Apostelkuchen“ (Weißbrot) mit zweierlei Aufstrich – absolut in Ordnung war, machte die „Ayurvedische Tomatensuppe“ leider nur aufgrund der blutroten Farbe (übrig geblieben von den Horrornächten?) optisch etwas her. Tomatengeschmack jedoch – Fehlanzeige.

Dafür zergingen die Crèmes von Lachs und Pistazien-Sellerie mit Joghurt-Dip-Klecks auf der Zunge. Als Hauptgericht gereicht wurde gebratene Entenbrust an Orangensauce mit Böhnchen im Speckmantel, köstlichem Karotten-Timbale (eine Art Möhren-Pastete) und Kartoffelgratin mit Steinpilzen. Ganz wunderbar! Als süßer Abschluss mundete ein grünes Birnenmousse im Schokoladenmantel auf Biscuit mit „Frucht-Rubin“ (Mini-Würfel aus Götterspeise).

Ein so leckerer wie unterhaltsamer Abend. Und vor allem: Wann sitzt man schließlich schon mal mit „Tom Thanks“ an einem Tisch?

Weitere Termine: 28. November, 2.-5./8.-13./16.-19., 29., 31. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr, 13. & 20. Dezember, um 15 Uhr, 25. & 26. Dezember, um 12.30 Uhr. Preise ab 34 Euro für Vier- bis 16-Jährige, ab 49 Euro für Erwachsene. Filmpark Babelsberg, Großbeerenstraße 200.

Von Ricarda Nowak

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