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Potsdam Mit dem Grashüpfer zur Parforceheide
Lokales Potsdam Mit dem Grashüpfer zur Parforceheide
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12:43 27.07.2016
Der Hirsch steht an der Grenze des Wohngebiets zur Parforceheide. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam/Drewitz

Ein Grashüpfer, eine Libelle und ein drei Meter großer Hirsch stehen als Spielgeräte an der neuen Grüntrasse, die von der künftigen Mitte des Wohngebiets Drewitz im Konrad-Wolf-Park bis zur nahen Parforceheide führt. Am Dienstag wurde die mehr als 300 Meter lange Promenade auf dem Hertha-Thiele- und dem Willi-Schiller-Weg offiziell eröffnet. Laut Stadtverwaltung wurden seit Mai 2015 rund 1,3 Millionen Euro in den Umbau investiert.

Die Promenade ist als zweiter Bauabschnitt Teil des sogenannten „Grünen Kreuzes“, mit dem das neue Zentrum der Gartenstadt Drewitz markiert wird. Mit dem Konrad-Wolf-Park entlang der ursprünglich als Magistrale durch das Wohngebiet geführten Konrad-Wolf-Allee wurde im April 2014 die erste Achse freigegeben. Die Verlängerung der am Dienstag freigegebenen Promenade führt über den ebenfalls bereits umgebauten und begrünten Guido-Seeber-Weg Richtung Stern-Center weiter.

Die Vorbereitungen des letzten Bauabschnittes begannen im August des vergangenen Jahres mit dem Abriss von zwei Aufgängen des Wohnblocks an der sogenannten Rolle, der den Zugang vom Hertha-Thiele-Weg zur Konrad-Wolf-Allee versperrte. Die Plattenbauten beidseits des Durchbruchs sollen bis zum Frühjahr des kommende Jahres komplett saniert werden. Danach wird an dieser Stelle ein neuer zentraler Stadtplatz entstehen, der nach Schätzung von Thomas Schenke, Fachbereich Grün- und Verkehrsflächen, im Frühjahr 2018 fertiggestellt sein könnte.

Bis 2019 bekommt Drewitz ein neues Café und ein neues Restaurant

Zuletzt wurde über diesen Platz im Zusammenhang mit einem neuen Café mit Pavillon und Freiluftbereich diskutiert. Wie berichtet, konnte das DRK als Betreiber des im Frühjahr geschlossenen I-Cafés die Ausschreibung für sich entscheiden. Im nahen Gebäude des alten I-Cafés, das derzeit wie das angrenzende Wohnhaus komplett saniert wird, soll nach Angaben von Christiane Kleemann, Chefin der Pro Potsdam Facility Management, ein Restaurant einziehen.

Mit diesen beiden Lokalen, die 2018 oder 2019 eröffnet werden, würde sich das Angebot an gastronomischen Einrichtungen in Drewitz verdoppeln. Aktuell gibt es ein Café im Havel-Nuthe-Center am Ende des Konrad-Wolf-Parks und ein mexikanisches Restaurant im Hotel Ascot-Bristol auf der anderen Straßenseite.

Gartenstadt Drewitz

Drewitz ist mit 3000 Wohnungen das letzte in der DDR-Plattenbauweise WBS 70 errichtete Viertel des Landeshauptstadt. 1991 wurden die letzten Blöcke fertiggestellt. Drewitz galt zeitweise als sozialer Brennpunkt.

2009 wurde mit dem Umbau des Wohngebietes zur Gartenstadt begonnen. Zentrales Projekt ist der Ausbau eines „Grünen Kreuzes“ mit der zum Park umgestalteten Konrad-Wolf-Allee und der Straßenflucht zwischen Stern-Center und Parforceheide als Achsen.

Eine weitere Wegmarke war die Eröffnung der Stadtteilschule an der Oskar-Meßter-Straße im Jahr 2013.

Nach aktuellen Plänen könnte der Wonungsbestand in Drewitz bis 2025 einmal komplett durchsaniert sein.

Von Volker Oelschläger

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