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Mit gutem Beispiel voran

Integrationspreis der Stadt Potsdam für 2013 ausgeschrieben / Bewerbungsschluss am 9. August Mit gutem Beispiel voran

Zum neunten Mal schreibt die Stadt Potsdam in diesem Jahr den Integrationspreis aus. Bewerben können sich Vereine, Organisationen, private Initiativen, Schulen, Kindergärten und Einzelpersonen.

Wer sich für das Thema Integration in der Stadt besonders engagiert hat, kann auch für den Preis vorgeschlagen werden. „Wir wollen alle Potsdamer dazu aufrufen, Menschen vorzuschlagen, damit die Jury es möglichst schwer hat“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) gestern.

Der zehnköpfigen Jury gehören die stellvertretende Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung (SVV) Birgit Müller sowie drei Mitglieder des Migrantenbeirates, vier Mitarbeiter vom Oberbürgermeister, ein Mitglied aus der SVV sowie Pro-Potsdam-Geschäftsführer Michael Westphal an. Die städtische Holding stiftet erneut einen „Sonderpreis Nachbarschaft“. Mit ihm werden Projekte gewürdigt, die zum täglichen gutnachbarschaftlichen Zusammenleben verschiedener Kulturen und Generationen beitragen. Als Preisgeld stellt die Stadt 1000 Euro zur Verfügung, der Sonderpreis ist mit 500 Euro dotiert.

Jann Jakobs sagte bei der Auslobung des Preises, wie überrascht er jedes Jahr aufs Neue von dem breiten Spektrum sei, das die Initiativen zur Integration abdecken. Im vergangenen Jahr gewannen die Fair-Ringer des Potsdamer Ringerklubs Germania. Den zweiten Preis erhielt der vietnamesische Klub „Du und Ich“ vom Haus der Generationen und Kulturen im Schlaatz. Hala Kindelberger, die Vorsitzende des Migrantenbeirates, betonte, dass sie sich besonders freut, wenn Potsdamer für den Preis vorgeschlagen werden. „Es müssen keine Migranten sein, die gewinnen“, sagte sie.

Im vergangenen Jahr lebten in Potsdam knapp 7300 Migranten; ein Teil davon auch in den Häusern der Pro Potsdam. „Integration ist für das Zusammenleben unserer Mieter von großer Bedeutung“, sagte Michael Westphal.

Bewerbungen und Vorschläge für den Integrationspreis werden bis zum 9. August vom Migrantenbeirat der Landeshauptstadt entgegengenommen. Die Bewerbungsunterlagen sind ebenfalls dort zu erhalten. Die feierliche Übergabe des Preises findet am 15. September in der Reithalle A des Hans-Otto-Theaters statt. „Die Preisverleihung ist zu einem farbenfrohen Spektakel geworden, an dem sich viele Migranten beteiligen“, sagte Jann Jakobs.

Migrantenbeirat, Friedrich-Ebert-Straße 79-81, Haus 6, 0331/2 89 33 46, migrantenbeirat@rathaus.potsdam.de. (Von Meike Jänike)

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