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Potsdam Stadt gibt 100000 Euro für Extavium-Umzug
Lokales Potsdam Stadt gibt 100000 Euro für Extavium-Umzug
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00:30 24.05.2015
Freut sich über die Hilfe: Axel Werner, Extaviums-Chef. Quelle: Christel Köster
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Potsdam

Der Umzug des Mitmachmuseums Extavium in die Potsdamer Mitte ist gesichert. Ein breiter Kreis von Akteuren hat sich am Mittwochabend auf die Finanzierung des Umzugs an den neuen Standort Am Kanal 57 verständigt. „Weitere Hilfe und Unterstützung für den laufenden Betrieb bleibt aber dringend notwendig“, ließ Oberbürgermeister Jan Jakobs (SPD) in einer Pressemitteilung verbreiten. „Ich freue mich, dass es dank des großen Engagements vieler Beteiligter gelungen ist, diese Bildungseinrichtung am Leben zu erhalten“, sagte Jakobs. „Nun geht es darum, auch die Zukunft des Extaviums sicherzustellen.“

Axel Werner, Geschäftsführer des Extaviums lobte das Engagements des Oberbürgermeisters, obgleich er die Stadt in der Vergangenheit für ihre zögerliche Haltung kritisiert hatte. „Die Gespräche in den letzten Wochen und Monaten stimmen zuversichtlich, dass es in Zukunft ein partnerschaftliches Herangehen ist“, so Werner. Er bedankte sich auch beim Filmpark „für die Unterstützung in den letzten Jahren“.

Die Stadt Potsdam beabsichtigt laut Jakobs, den Umzug mit 100000 Euro zu unterstützen, die aus noch nicht verbrauchten Mitteln des Geschäftsbereichs Bildung, Kultur und Sport stammen. Friedhelm Schatz steuert mit seinem Filmpark 35000 Euro hinzu. Damit sei eine Anschubhilfe geleistet, so Jakobs. „Gemeinsam mit weiteren Unterstützern und strategischen Partnern wie der IHK Potsdam und der Pro Potsdam, die einen Teil der Umbaukosten übernimmt, kann dadurch die Arbeitsfähigkeit des Mitmachmuseums am neuen Standort erst einmal gesichert werden“, so der OB.

Das für seine Bildungsarbeit und Familienfreundlichkeit mehrfach ausgezeichnete Extavium ist sowohl ein attraktives Ausflugsziel für Familien und Gäste der Stadt. Seit dem Start im Jahr 2006 hatte das Extavium 600000 Besucher, darunter mehr als 10000 Schulklassen.

Von Ulrich Wangemann

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