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Modellversuch Zeppelinstraße aufgeschoben

Potsdam verhandelt mit dem Landkreis Modellversuch Zeppelinstraße aufgeschoben

Der Modellversuch zur Verkehrsberuhigung der Zeppelinstraße in Potsdam wird frühestens im kommenden Jahr stattfinden, weil das komplette Maßnahmepaket in diesem Jahr noch gar nicht umgesetzt werden kann. Umstritten ist das Projekt nicht zuletzt wegen einer Fahrbahnverengung der viel befahrenen Straße.

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Verkehrsstau in der Zeppelinstraße.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Der umstrittene Modellversuch zur Verkehrsberuhigung der Zeppelinstraße in Potsdam wird frühestens im kommenden Jahr starten. Rathaussprecher Stefan Schulz teilte am Donnerstag auf Anfrage mit, dass erst 2017 mit der Fertigstellung einer extra Busspur zwischen Potsdam und Geltow zu rechnen sei, mit der die öffentlichen Verkehrsmittel am Stau des Individualverkehrs vorbei gesteuert werden sollen: „Dafür ist ein Planfeststellungsverfahren nötig und verschiedene Abstimmungen, insbesondere in naturschutzrechtlichen Fragen“, so der Rathaussprecher.

Stadtplanungschef Andreas Goetzmann hatte am Vorabend in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung auf Anfrage von Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg ausgeschlossen, das bei der Umsetzung des Modellversuchs auf einzelne Komponenten verzichtet werden könnte. Goetzmann deutete die zeitliche Verschiebung bereits mit der Feststellung an: „Es spricht vieles dafür, dass die Maßnahmen in diesem Jahr nicht mehr kommen werden.“

Als Grund nannte er am Mittwoch weiteren Abstimmungsbedarf mit dem Landkreis etwa zur Kostenerstattung für den geplanten dichteren Busverkehr. Einen Aufschub um Jahre werde es aber nicht geben: Im Zweifel werde die Stadt auch „ohne Verständigung mit dem Landkreis“ handeln.

Der Modellversuch zur Reduzierung der verkehrsbedingten Belastung mit Luftschadstoffen ist vor allem wegen der dabei geplanten Verengung der Zeppelinstraße umstritten. Die ist laut Goetzmann auch notwendig, um Platz für zusätzliche Fahrradwege zu bekommen. Nach aktueller Beschlusslage sollte der Modellversuch spätestens im Sommer starten.

Die Busspur wird derzeit in einem ersten Schritt entlang der Zeppelinstraße bis zur Bahnbrücke Pirschheide verlängert. Nach Arbeiten Richtung stadteinwärts wurde in dieser Woche mit der Verbreiterung der Fahrbahn stadtauswärts begonnen. Laut Pressemitteilung der Stadt ist die Verlängerung der Busspur in diesem Bereich „ein erster Schritt, um die Luftschadstoffgrenzwerte in der Zeppelinstraße künftig einzuhalten“.

Von Volker Oelschläger

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