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Ab in die Tonne: Was gehört in den Biomüll?

Mülltrennung in Potsdam Ab in die Tonne: Was gehört in den Biomüll?

Seit 2016 ist die Biotonne in Potsdam Pflicht für alle Hauseigentümer. 2017 wurden in der Landeshauptstadt 7109 Tonnen Bioabfall eingesammelt – pro Kopf sind das 41 Kilo. Die wachsende Nutzung ist begrüßenswert -dennoch gibt es bei der Entsorgung einiges zu beachten.

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Auch, wenn Kunststoffmüllbeutel als biologisch kompostierbar gekennzeichnet sind, sollten sie nicht zum Sammeln des Bioabfalls verwendet werden. Meist bestehen nur Teile davon aus biologisch abbaubaren Materialien.

Quelle: dpa

Potsdam. Die Akzeptanz der Biotonne in Potsdam steigt weiter: 7109 Tonnen Bioabfall sind im vergangenen Jahr in der Landeshauptstadt eingesammelt worden. Das entspricht einem Zuwachs von rund 563 Tonnen an Küchen- und Gartenabfällen im Vergleich zum Vorjahr. Pro Person ist das spezifische Bioabfallaufkommen um zwei Kilogramm auf nun 41 kg angestiegen.

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Welcher Abfall lässt sich biologisch abbauen und welcher nicht? Was eigentlich ganz einfach klingt, ist nicht immer ganz eindeutig. In der MAZ-Bildergalerie gibt es einen kleinen Überblick über richtige Mülltrennung für den Bioabfall.

Zur Bildergalerie

Dennoch gibt es immer wieder sogenannte Störstoffe im Bioabfall – also Stoffe wie Staubsaugerbeutel oder noch in Kunststoff verpacktes Gemüse, die nicht in den Bioabfall gehören. Um die Qualität des Bioabfalls weiter zu steigern, sollten auch keine biologisch abbaubaren Kunststoffmüllbeutel zum Sammeln des Bioabfalls verwendet werden. Zwar werben die Hersteller damit, dass diese Beutel kompostierbar sind, allerdings bestehen die Tüten oft nur zum Teil aus biologisch abbaubaren Materialien und sind zudem nach dem sechsmonatigen Kompostierungsprozess nicht vollständig zersetzt.

Daher müssen die Kunststoffbeutel aus dem Bioabfall sortiert werden. Denn je mehr Störstoffe im Bioabfall enthalten sind, desto schlechter ist die Qualität des daraus resultierenden Komposts. Der Potsdamer Bioabfall wird im Humus- und Erdwerk in Jünsdorf bei Zossen verwertet und für die landwirtschaftliche Nutzung gewonnen.

Biotonne im Winter trocken halten

In der jetzigen kalten Jahreszeit ist es außerdem wichtig, die Biotonne trocken zu halten. Um Flüssigkeiten zu binden und einer möglichen Geruchsbildung entgegenzuwirken, empfiehlt die Abfallberatung der Stadt, feuchte Küchenabfälle in Papiertüten, Küchenkrepp oder unbeschichtetes Zeitungspapier einzuwickeln. Dies verhindert ein festfrieren des Bioabfalls am Tonnenboden, was ansonsten zu Problemen bei der Entleerung führen kann.

Für Fragen rund um die Biotonne stehen die Mitarbeitenden des Bereiches der Abfallentsorgung unter der Telefonnummer 0331/ 2 89 33 31 zur Verfügung.

Von MAZonline

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