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Potsdam Musical zum Jubiläum
Lokales Potsdam Musical zum Jubiläum
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19:50 12.10.2017
Mädchen und Jungen der 4. Klasse an der Grundschule am Humboldtring verkaufen kleine Snacks am Tag der offenen Tür. Quelle: Jonas Nayda
Zentrum Ost

Die Grundschule am Humboldtring hat am Donnerstag mit dem Tag der offenen Tür ein besonderes Jubiläum gefeiert. Seit 30 Jahren trägt die Bildungseinrichtung nun schon den Titel „Unesco-Projektschule“. Diese Bezeichnung führt in Potsdam keine weitere Schule. Sie bedeutet, dass sich das Haus besonders für eine Kultur des Friedens, den Schutz der Umwelt und für Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich einsetzt.

Stolz präsentierten einige Schüler die besonderen Momente in der Geschichte ihrer Schule. In einem geschmückten Klassenzimmer lauschten die geladenen Gäste gespannt. Da ist natürlich vor allem das Jahr 1987, in dem die Georgi-Dimitroff-Oberschule, wie die Schule am Humboldtring früher hieß, erstmals von der Unesco geehrt wurde.

Auch der schwierigen Zeit um 1990 wurde gedacht. Die damalige Schulleiterin Renate Walther war als Ehrengast anwesend. Sie erinnerte sich noch lebhaft an die Zeit: „Das Kollegium hatte sich diese Auszeichnung redlich verdient. Wir hatten damals keine einfachen Bedingungen aber mit viel Engagement haben wir es geschafft.“ Ihre Nachfolgerin Sylvia Rotha, die 1992 die Schulleitung übernahm, ergänzte: „Unser Ziel war es, diesen Titel auch praktisch erlebbar zu machen. Ich freue mich sehr, dass bis heute dieses Engagement hier geblieben ist.“

Die lebendige Projektschule ist heute wieder spürbar. Bei einem klassenübergreifenden Tanzprojekt „Kinder der Welt“ lernen die Schüler fremde Kulturen kennen und bringen nach zehn Wochen Tanzstunden ein zweistündiges Musical auf die Bühne.

Schulleiterin Kerstin Barz ist stolz auf 30 Jahre Unesco-Projektschule am Humboldtring. Quelle: Jonas Nayda

Am Tag der offenen Tür, bei dem bis kurz vor der Aufführung viele Menschen durch die Gänge und Zimmer strömten, konnten Besucher einen Einblick in den Schulalltag bekommen. Im Flur im ersten Stock wurde die neue „Unesco-Wand“ bestaunt, die in leuchtendem Orange Platz für Bilder, Erinnerungen und Geschichten bieten soll. Noch ist die Wand nicht sehr voll, aber das wird sich wohl bald ändern. Schulleiterin Kerstin Barz hat große Pläne: „In Zukunft wollen wir noch weitere Potsdamer Schulen zu der Initiative dazu gewinnen. Die Unesco ist für die Bewahrung der Kultur sehr wichtig. Dafür setzen wir uns ein.“

Von Jonas Nayda

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