Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam NS-Raubgut geht an Loge „Teutonia zur Weisheit“
Lokales Potsdam NS-Raubgut geht an Loge „Teutonia zur Weisheit“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:22 16.06.2016
In diesem Haus in der Kurfürstenstraße war die Bibliothek untergebracht. Quelle: Privat
Anzeige
Potsdam/Berlin

Die Potsdamer Freimaurerloge „Teutonia zur Weisheit“ erhält rund 400 Bücher zurück, die einst von den Nationalsozialisten aus ihrer Bibliothek geraubt worden waren.

Die Berliner Staatsbibliothek habe in ihren Beständen 384 Bände aus dem Besitz der Loge identifiziert, die als NS-Raubgut gelten. Bibliotheks-Direktorin Barbara Schneider-Kempf werde die Bände symbolisch am 23. Juni der Loge in Potsdam überreichen, teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Donnerstag mit.

Die 1809 gegründete Loge besaß in ihrem Haus in der Kurfürstenstraße eine Bibliothek mit rund 2300 Bänden, die sich die Bürger von Potsdam kostenlos ausleihen konnten. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde die Loge 1935 geschlossen, Inventar und Vermögen wurden beschlagnahmt. 1991 wurde die Loge neu gegründet.

Von MAZ online

Polizei Aus Klinik in Beelitz abgehauen - Klinik-Patient im Thor-Steinar-Pulli vermisst

Er ist bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden, kam Ende Mai in die Reha-Klinik nach Beelitz (Potsdam-Mittelmark) und wird nun seit drei Tagen vermisst. Mit einem Foto sucht die Polizei den 38-jährigen Daniel B. aus Berlin. Er hat bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen erlitten. Zuletzt trug er einen markanten Pullover.

23.06.2016
Kultur Cinéma privé im Filmmuseum Potsdam mit radioeins und MAZ - Gregor Gysi zeigt „Rosen für den Staatsanwalt“

“Rosen für den Staatsanwalt“ ist eine bitterböse Komödie über die Nazi-Vergangenheit, die Wolfgang Staudte 1959 in der Bundesrepublik gedreht hat. Gregor Gysi hat sie schon immer gut gefallen. Am Freitag zeigt er sie im Potsdamer Filmmuseum. Der MAZ hat er erzählt, was ihn an dem Film fasziniert.

16.06.2016
Potsdam Strittiger Werkvertrag bei der EWP - Stadtwerke mauern in Konzern-Affäre

Der Vorwurf lautet Vetternwirtschaft. Hat Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme einen strittigen Vertrag mit seinem Schwager geschlossen – und das nun selbst zur Überprüfung dem Finanzamt gemeldet? Stadtwerke und Stadtspitze schweigen weiter in der Affäre, die jeden Tag neue Kreise zieht.

16.06.2016
Anzeige