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Potsdam Nach Rohrbruch: Beschädigte Straße noch mindestens vier Wochen gesperrt
Lokales Potsdam Nach Rohrbruch: Beschädigte Straße noch mindestens vier Wochen gesperrt
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16:18 06.06.2017
Die Straße Am Bassin ist vorübergehens für den Autoverkehr gesperrt. Quelle: MAZonline
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Potsdam

Anwohner der Straße Am Bassin müssen noch eine ganze Weile Umwege in Kauf nehmen. Die auf rund 100 Metern teilweise stark beschädigte Straße wird zwischen Charlottenstraße und Brandenburger länger als geplant für jeglichen Verkehr gesperrt sein. Ursprünglich wurden für die Reparatur 14 Tage veranschlagt, diese Zahl haben die Stadtwerke Potsdam jedoch am Dienstag in einer Mitteilung korrigiert. Die Reparaturarbeiten werden demnach noch etwa vier bis fünf Wochen in Anspruch nehmen.

Grund dafür sind weiter mögliche Schwachstellen an der Trinkwasserleitung. Die Stadtwerke wollen deshalb ein komplettes gerades Teilstück auf einer Länge von rund 100 Meter erneuern. In das Altrohr wird dabei ein neues Trinkwasserrohr eingezogen.

Bereits seit Samstag werden die beschädigten Leitungen repariert. Quelle: Friedrich Bungert

Wenige Stunden nach dem Bruch einer Trinkwasserhauptleitung am Freitagmittag waren die Arbeiten in der Straße Am Bassin in vollem Gange. An den Feiertagen ruhten dann allerdings die Arbeiten. Das riesige Loch in der Straße war am Montag noch gut zu erkennen. Immer wieder kommen Schaulustige am Krater vorbei und machen Fotos. So wie bereits am Freitag.

Noch am Pfingstwochenende war ein riesiger Krater auf der Baustelle zu sehen. Quelle: MAZonline

Nicht nur die fließenden Wassermassen waren an diesem Tag ein begehrtes Motiv, sondern vor allem ein flaschengrüner Ford Focus. Der Wagen war in das riesige Loch eingebrochen und dabei derart in Schieflage geraten, dass er mit einem Kran geborgen werden musste. Ob der Wagen nach dem Wasserschaden wieder flott gemacht werden kann, blieb zunächst offen. Besitzer Daniel di Primios nahm das Malheur augenscheinlich recht gelassen, hoffte zumindest auf eine Entschädigung.

Die Straße wurde am Freitag komplett geflutet, ein Auto brach in ein Loch ein. Quelle: Bernd Gartenschläger

Einige Passanten vermuteten, dass der starke Autoverkehr, aber vor allem die vielen Busse, die die Straße benutzen, den Rohrbruch begünstigt haben. „Das wird nicht der letzte hier sein“, befürchtete ein älteres Ehepaar, gegenüber der MAZ. Die Rohre, so orakelten sie, seien zu alt und die vor Jahren gebauten Straßen eben nicht für einen derart intensiven Auto- und Busverkehr ausgelegt.

Am Freitagmittag um 12.25 Uhr war den Stadtwerken der Bruch der 400 Millimeter starken Trinkwasserhauptleitung gemeldet worden. Die Straße Am Bassin stand da schon einige Zentimeter unter Wasser. Rund zwei Stunden lang war die Trinkwasserversorgung in der Umgebung unterbrochen, dann gaben die Stadtwerke Entwarnung. Am Nachmittag waren der durch eine Notschaltung abgeschaltete Trinkwasserhochbehälter Kirchberg und das ebenfalls abgeschaltete Wasserwerk Nedlitz wieder unter Volllast am Netz

Von MAZonline

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