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Nachwuchspreis für „Like in Africa“

Babelsberger Filmuni-Student gewinnt Nachwuchspreis für „Like in Africa“

Um den Alltag zwischen Akzeptanz und Ignoranz, Heimat und Heimatlosigkeit und ein neues Leben auf Zeit afrikanischer Flüchtlinge, geht es in „Like in Africa“. Für seinen Kurzfilm wurde der Babelsberger Kamerastudent Samuel Hölscher mit dem Deutschen Nachwuchsfilmpreis des Bundesforschungsministeriums ausgezeichnet.

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Nachwuchspreisträger Samuel Hölscher von der Filmuni.

Quelle: Filmuni

Babelsberg. Ein katholisches Dorf, irgendwo in Süddeutschland – mittendrin eine gambische Flüchtlingsfamilie. Um den Alltag zwischen Akzeptanz und Ignoranz, Heimat und Heimatlosigkeit und ein neues Leben auf Zeit, geht es in „Like in Africa“. Für seinen Kurzfilm wurde Kamerastudent Samuel Hölscher jetzt in Hannover beim internationalen Filmfestival „up-and-coming“ mit dem Deutschen Nachwuchsfilmpreis des Bundesforschungsministeriums ausgezeichnet. „Mit viel Empathie, Respekt und wunderbarerweise mit Humor schildert das Filmteam das tägliche Leben, das Ankommen – und das Fremdbleiben, sehr eindrücklich und berührend beim Martinsumzug oder beim täglichen Gebet. Samuel Hölscher und Melanie Waelde haben uns mit ihrer sensiblen und unvoreingenommenen Erzählweise sehr beeindruckt“, lobte die Jury. Hölscher, Absolvent des Babelsberger Filmgymnasiums (BFG), hat Regie geführt, war zudem für Kamera und Schnitt verantwortlich. Der Preis beinhaltet eine Produzentenpatenschaft. Hölscher bekommt Unterstützung beim nächsten Filmprojekt – von einem renommierten Produzenten. Zur Auswahl stehen Jochen Laube, Peter Hartwig, Mike Dehghan.

Damit alte Technologien nicht vergessen werden, veranstaltet BFG-Filmkoordinator Uwe Fleischer momentan an der Filmuniversität „Konrad Wolf“ den Workshop „Traditioneller Filmtrick – vom Spiegeltrick zum visuellen Effekt“. Darin führt Fleischer die Studenten beispielsweise an den berühmten Spiegeltrick von Eugen Schüfftan heran, der schon beim Stummfilmklassiker „Metropolis“ eingesetzt wurde und mit Kameratricks wie der Überblendung. Animations- und Szenografiestudenten arbeiten unter Fleischers Leitung sowie den Modellgestaltern Marion Fleischer und Holger Delfs mit Filmtrickmethoden wie der Vorsatzglasmalerei, die teils noch aus den 1920er Jahren stammen. Auch mit dem klassischen Modellbau soll während des Workshops experimentiert werden. Eine Vorlesungsreihe zur Entwicklungsgeschichte von Spezialeffekten beim Film ergänzt das Programm.

Von Ricarda Nowak

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