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Potsdam Nena rockt am Wochenende in Potsdam
Lokales Potsdam Nena rockt am Wochenende in Potsdam
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16:37 16.09.2016
Nena singt am Samstag im Kirchsteigfeld. Quelle: Philipp Rathmer
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Kirchsteigfeld

Bereits zum sechsten Mal öffnet am Wochenende das Kirchsteigfeld für das „Porta Sport & Kultur-Festival“ seine Tore. Pop-Legende Nena („99 Luftballons“) und die Partyband Right Now aus Berlin wollen am Samstag das Gelände des SC Potsdam rocken. Zum Abschluss bringt das alljährliche Feuerwerk den Abendhimmel zum Leuchten. Einlass ist ab 16 Uhr. Right Now tritt ab 17 Uhr auf, Nena soll 20 Uhr auf die Bühne kommen. Sie wird neben Hits wie „Leuchtturm“ oder „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ Lieder ihrer aktuellen CD „Oldschool“ präsentieren. Karten sind zum Preis von 35 Euro in der MAZ-Ticketeria oder beim SC Potsdam sowie an der Abendkasse erhältlich.

Bobby-Car, Hüpfburgen, Streichelzoo: Familienfest am Sonntag

Am Sonntag lädt dann der SC Potsdam ab 10 Uhr zum großen Familienfest. Zu den Höhepunkten zählt das Kindermusiktheater Buntspecht mit seinem Stück „Alice im Wunderland“. Es gibt Sport- und Spielecken, Hüpfburgen und Kreativwerkstätten, den Bobby-Car-Parcours, einen Streichelzoo und Ponyreiten. Kinder werden geschminkt, Haare geflochten. Ein Kletterberg lockt kleine Abenteurer, die Feuerwehr lädt zum Ziellöschen. Schatzsucher können Edelsteine schürfen. Auf dem Programm stehen außerdem Bungee- Trampolin und Floorball, Entenangeln und Bogenschießen. Der Veranstalter erwartet an beiden Tagen über 10 000 Besucher. Kinder bis zu einer Größe von 120 Zentimetern und Mitglieder des SC Potsdam haben am Sonntag freien Eintritt. Alle anderen Besucher zahlen an diesem Tag fünf Euro.

Lutz Nichelmann vom SC Potsdam. Quelle: Bernd Gartenschläger

„Wir erwarten mit Nena einen Weltstar“

Lutz Nichelmann (37) ist der Mann beim SC Potsdam, der die Stars ins Kirchsteigfeld holt.

Herr Nichelmann, wie hat es angefangen?

Lutz Nichelmann: Der SC Potsdam hat traditionell mit seinen Mitgliedern ein Vereins-Sommerfest gefeiert, um sich zu bedanken und erfolgreiche Sportler zu ehren. Mit der Entwicklung des Vereins und der Entstehung des Kuratoriums keimte der Gedanke, ein Fest für die Potsdamer zu entwickeln. Schnell waren hierfür Unterstützer wie Kurt Jox von Porta Deutschland gefunden. Die nicht nur finanziell, sondern auch mit ihrem Know-how zur Seite standen.

In welcher Beziehung steht Porta zu Ihrem Verein?

Nichelmann: Besonders Porta in Potsdam ist seit vielen Jahren ein starker und verlässlicher Partner des Vereins und unterstützt uns nicht nur im Spitzensport, sondern auch bei sozialen Projekten wie dem Porta Sport & Kultur Festival.

Wie viele Menschen kamen 2011 zum Auftakt?

Nichelmann: Das erste Porta Sport & Kultur Festival war noch eine Eintagesveranstaltung. Es begann am Vormittag mit dem Kinderfest und mündete in einen Konzertabend mit den Puhdys. Die Resonanz aus der Bevölkerung war phänomenal und allen Beteiligten war sofort klar, dass dies keine Eintagsfliege war.

Nach den Puhdys kamen City, Bernhard Brink und Karat. Und das Fest wurde noch größer. Wie kam es dazu?

Nichelmann: Der SC Potsdam strebt nicht nur im sportlichen Bereich nach Perfektion und schnell wurde klar, dass man mit einer Eintagesveranstaltung niemals das komplette Potenzial dieser Veranstaltung ausschöpfen kann. Aus diesem Grund wurde aus dem Veranstaltungstag ein Veranstaltungswochenende. Zur Generalprobe mit dem Abschiedskonzert der Puhdys am Sonnabend und dem Kinder- und Familientag am Sonntag im vergangenen Jahr kamen rund 10 000 Gäste. Das war der absolute Wahnsinn, keiner hatte auf Anhieb mit diesem Erfolg gerechnet. Natürlich gab es noch hier und da Schwachpunkte, aber diese konnten wir in diesem Jahr ausbessern und wir erwarten mit Nena am 17. September einen absoluten Weltstar im Kirchsteigfeld.

Wie sind Sie eigentlich auf Nena gekommen?

Nichelmann: Mit unserem Medienpartner BB Radio suchen wir natürlich immer nach Stars, die wir als Sportverein bezahlen können und wo ein Engagement in Potsdam sich nicht mit einem Auftritt in Berlin ausschließt. Das ist eine echt schwierige Aufgabe, da Berlin als Veranstaltungsort in puncto Größe und Fläche uns weit voraus ist. Aber wir wollen auch nicht konkurrieren, sondern bleiben bei unserem Motto: Stars hautnah erleben.

In welchen Funktionen sind Sie an der Organisation beteiligt?

Nichelmann: Ich bin für den Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig und nebenher auch noch der stellvertretende Geschäftsführer des Vereins. Wir wachsen mit jedem Fest und suchen immer wieder nach Möglichkeiten etwas zu verbessern. Ich habe von Anfang an die Verantwortung für das Porta Sport & Kultur Festival und freue mich jedes Jahr wieder auf die Herausforderung.

Wer schlägt eigentlich die Künstler vor, die kommen sollen?

Nichelmann: Als großer Sportverein haben wir das Glück, auf sehr viele Meinungen zurückgreifen zu können. Und genauso wählen wir auch aus. Mit unseren Azubis und Mitarbeitern erstellen wir im Vorfeld eine Liste, wo jeder seine Favoriten einbringen kann. Danach setzen wir uns mit unserer Top Ten mit BB Radio an einen Tisch und beratschlagen, welche Künstler für die Region sinnvoll sind und welche nicht. Hier vertrauen wir auf die Profis aus dem Musikgeschäft. Gern hätten wir auch mal Helene Fischer oder The BossHoss bei uns auf dem Platz, aber diese Stars sind im Moment für uns noch eine Nummer zu groß.

Welches wäre Ihr Wunschkandidat für das nächste Jahr?

Nichelmann: Wir haben noch viele Ideen und wollen noch viele Stars nach Potsdam holen. Zwei Wunschkandidaten habe ich ja schon genannt. Aber zu allererst ist wichtig, dass wir das Fest finanziell überhaupt realisieren können. Wir haben bisher für das Fest noch nie eine Förderung beantragt, sondern haben immer nur mit Partnern aus der Wirtschaft zusammengearbeitet. Darauf sind wir stolz und unseren Partnern dankbar, dass sie zu uns stehen und uns auch bei solchen Projekten unterstützen.

Interview: Volker Oelschläger

Von MAZonline

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