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Potsdam Neue Babelsberger Grundschule in der Warteschleife
Lokales Potsdam Neue Babelsberger Grundschule in der Warteschleife
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20:32 21.11.2017
So sollte die neue Grundschule am Filmpark aussehen. Quelle: Foto: privat
Babelsberg

Es bleibt weiterhin unklar, wo in Babelsberg die neue Grundschule gebaut werden kann. Bildungsdezernentin Noosha Aubel (parteilos) informierte den Bildungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung, dass man jetzt das Innenministerium als Kommunalaufsicht des Landes in die Problemlösung einbeziehen muss, was Zeit kostet. Es erweise sich immer mehr, dass der Neubau ein „kreditähnliches Geschäft“ wird, das vom Land abgesegnet werden muss. Filmparkchef Friedhelm Schatz hatte der Stadt einen Standort neben dem Filmpark und an der Großbeerenstraße angeboten, auf dem er selbst die dreizügige Schule mit Hort bauen und dann an die Stadt vermieten möchte. Dagegen gibt es rechtliche Bedenken. Das Projekt müsse europarechtlich ausgeschrieben werden, forderten Kommunalrechtler. Darauf ging die Dezernentin am Dienstag im Ausschuss zwar nicht näher ein, sie sagte aber, eine Direktvergabe an einen Bauherren sei nicht möglich. Man müsse zumindest ein so genanntes Interessenbekundungsverfahren durchführen, das 35 Tage dauert und allen denkbaren Betroffenen die Möglichkeit zu einer Stellungnahme einräumt; das müsste dann auch ausgewertet werden. Dies sei für die Geschäftsführung des Filmparkes kein Problem.

Zeitverzug entsteht nach Darstellung von Aubel trotz der unerwarteten Probleme nicht. Man könne auf dem Sportplatz an der Sandscholle, wo in einiger Entfernung zur Schule die nötigen Schulsportplätze entstehen müssten, derzeit ohnehin nichts abräumen. „Alle Partner arbeiten mit Hochdruck an der Sache“, sagte sie: „Ich habe jede Woche ein Gespräch dazu.“

Die Schule soll nach aktueller Planung zum Schuljahr 2022/23 eröffnen. Die Sportanlagen mit einer Zweifeld-Halle, einem Kleinspielfeld und einer Rundlaufbahn können nur auf dem jetzigen Sportgelände an der Sandscholle untergebracht werden und auch nur knapp. Die jetzigen Möglichkeiten der Sandscholle müssten am Bahnhof Rehbrücke neu geschaffen werden in Form von zwei Großfeldern und eines Funktionsgebäudes dafür. Sollte das nicht rechtzeitig zum geplanten Eröffnungstermin der Schule an der Großbeerenstraße möglich sein, müsste die Stadt Übergangslösungen schaffen.

Sollte sich der Schatz-Plan kommunalrechtlich nicht umsetzen lassen, müsste die komplette Schule an der Sandscholle gebaut werden, wie es bislang Beschlusslage ist. Sogar die Babelsberger Sportvereine hatten zugestimmt, obwohl das Areal seit über 100 Jahren als Sportplatz genutzt wird.

Von Rainer Schüler

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