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Genossenschaft präsentiert Holländerhäuser

Wohnungsbau in Potsdams Innenstadt Genossenschaft präsentiert Holländerhäuser

Das von der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 zwischen Französischer Kirche und „Bergmann“-Klinikum errichtete Quartier mit Zitaten alter Holländerhäuser soll Ende des Jahres fertiggestellt sein. Nächstes innerstädtisches Bauprojekt ist laut Vorstand Wolfram Gay ein Grundstück, das mit dem Kunsthaus „Sans titre“ prominente Nutzer hat.

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Kunsthaus im Rechenzentrum wächst rasch

Wolfram Gay im „Französischen Quartier“.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Das von der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 (PWG) errichtete „Kleine Holländische Viertel“ zwischen der Französischen Kirche und dem Klinikum „Ernst von Bergmann“ soll Ende des Jahres fertig sein. Das gab PWG-Geschäftsführer Wolfram Gay Mittwoch am Rande einer Feier zum zehnten Jahrestag des von der PWG errichteten „Französischen Quartiers“ zwischen Platz der Einheit und Französischer Straße bekannt.

Der für sechs Millionen Euro errichtete Komplex an der Französischen Kirche mit seinen 31 Wohnungen, Gewerbe- und Gemeinschaftsräumen erinnert mit teils historisierender, teils moderner Architektur auf hybride Weise an die um 1750 die errichteten drei Holländerhäuser, deren Reste 1988 abgerissen wurden.

Bei der Planung des „Kleinen Holländischen Viertels“ konnte die PWG auf die Erfahrungen aus dem deutlich umfangreicheren „Französischen Quartier“ zurückgreifen. Dort entstand für 22 Millionen Euro mit 149 komplett barrierefreien Wohnungen ein Gebäudekomplex, den Gay selbstbewusst als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnet.

Nächstes innerstädtisches Investitionsprojekt der PWG mit ihren insgesamt 4100 Wohnungen wird ein Karree an der Französischen Straße sein, das durch die Gemeinschaft des Kunsthauses „Sans titre“ überregional bekannt ist. Ob das bei den Planungen berücksichtigt werde, könne er noch nicht sagen. Dass die Künstler gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam Pläne für die Zukunft des Areals entwickelten, ohne die PWG einzubeziehen, habe die Genossen allerdings „verstimmt".

Von Volker Oelschläger

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