Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Neue Kitagebühren für Potsdam

Satzung wird überarbeitet Neue Kitagebühren für Potsdam

Die Stadt Potsdam will mit Hilfe einer Arbeitsgruppe eine neue Kita-Satzung erarbeiten. Ob Potsdamer Eltern damit mehr oder weniger Beiträge für die Kinderbetreuung zahlen müssen, ist noch unklar.

Voriger Artikel
Neuer Treff für Potsdam-Drewitz
Nächster Artikel
Wie kinderfreundlich ist Potsdam? Familien erzählen

Was kostet Kita? Keine einfache Rechnung.

Quelle: dpa

Potsdam. Potsdamer Eltern müssen sich auf Änderungen bei den Kitagebühren einstellen: Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Verwaltung, Trägern, Eltern und Stadtverordneten werde eine neue Satzung erarbeiten und dabei auch die derzeitigen Querelen um angeblich zu hoch angesetzte Elternbeiträge berücksichtigen. Das kündigte Sozialdezernent Mike Schubert (SPD) am Mittwoch an.

Dass Eltern künftig weniger für Krippe, Kita und Hort zahlen müssen, ist damit aber nicht gesagt. Grundlage für die seit 2015 beschlossene, nun in der Kritik stehende Kalkulation waren Betriebskostenabrechnungen aller Potsdamer Kita-Träger aus dem Jahr 2010, wie Fachbereichsleiter Reinhold Tölke erläuterte.

Die Betriebskosten seien mittlerweile gestiegen, gleichzeitig aber auch die Personalzuschüsse durch das Land, so dass sich eine neue Berechnungsgrundlage ergeben werde.

Die Arbeitsgruppe soll zudem aufklären, ob die vom Kita-Elternbeirat erhobenen Vorwürfe zutreffen, wonach Potsdam die Kitakosten falsch angesetzt und damit zu hohe Elternbeiträge errechnet habe. Nach wie vor fehle eine verbindliche Einschätzung des Landes, welche Berechnungsmodelle legitim sind, so Schubert. Wie berichtet, verfahren die Kommunen unterschiedlich.

„Wir brauchen ein neues Landes-Kitagesetz“, forderte Schubert am Mittwoch. Dieses müsse für alle verständlich und allgemeingültig regeln, wie Elternbeiträge zu erheben sind. Den Antrag seiner früheren Fraktion, die komplette Kitakalkulation offenzulegen, könne er nur begrüßen, so Schubert. Auch er sei für Transparenz.

Tatsächlich hätte den Stadtverordneten bei der Abstimmung 2015 keine Gesamtkalkulation vorgelegen. Diese nicht einzufordern, sei damals ein Versäumnis gewesen, räumte Schubert, der damals SPD-Fraktionschef war, ein. Gleichzeitig hätte die Verwaltung damals schon durch Nachfrage beim Land klären lassen können, ob die zur Abstimmung vorgelegte kommunale Kitasitzung rechtlich unbedenklich ist oder nicht. Das sei damals unterblieben.

Von Marion Kaufmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
dfdbc0d4-af48-11e7-b225-97bf4e5da6db
Potsdam – damals und heute

Zeitreise durch Potsdam: Anhand von historischen und aktuellen Aufnahmen zeigt die MAZ, wie sich die Stadt Potsdam verändert hat – und was wieder aufgebaut wurde. Besuchen Sie mit Klick durch die Galerie Potsdams markante Ecken – damals und heute.

Die Karikaturen von Jörg Hafemeister aus 2018

Jörg Hafemeister karikiert seit Jahren die Potsdamer Lokalpolitik. Nun hat er immer mittwochs seinen festen Platz im Potsdamer Stadtkurier. Wir zeigen an dieser Stelle alle Karikaturen aus dem Jahr 2018.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg