Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Neuer Anstrich für ollen Bahnhof – zumindest innen
Lokales Potsdam Neuer Anstrich für ollen Bahnhof – zumindest innen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:33 21.08.2017
Ein Bild der Trostlosigkeit: der Bahnhof Charlottenhof. Quelle: Bernd Gartenschläger
Anzeige
Brandenburger Vorstadt

Dem Bahnhof Charlottenhof steht eine Renovierung bevor. Wie die Deutsche Bahn AG der MAZ mitteilt, sollen der Tunnel und die Treppenbereiche „voraussichtlich in diesem Jahr erneut gestrichen werden“. Außerdem plane man, die Schallschutzwände von Graffiti-Künstlern gestalten zu lassen – „in Abhängigkeit von der Finanzierung voraussichtlich im nächsten Jahr“. Eine grundlegende Sanierung des denkmalgeschützten Jugendstil-Gebäudes an der Zeppelinstraße steht allerdings nicht in Aussicht.

Wie berichtet, ist der Bahnhof, an dem täglich um die 2800 Reisenden ein- und aussteigen, seit Jahren ein Ort der Trostlosigkeit. Nicht nur der Zahn der Zeit setzt dem Gebäude zu. Auch Schmutz und Schmierereien bestimmen das alltägliche Bild, obwohl die Deutsche Bahn laut Sprecher Gisbert Gahler dort zwei mal in der Woche eine Grob- und darüber hinaus alle 14 Tage eine Feinreinigung durchführen lässt. Nicht inbegriffen sind dabei die vielen Graffiti. Die zum Teil großflächigen Schmierereien werden laut Gahler bei Bedarf und per Sonderauftrag entfernt. Zuletzt sei das im vierten Quartal 2016 geschehen.

Ein auffälliges Beschwerdeaufkommen verzeichne man für den Bahnhof Charlottenhof übrigens nicht, so Gahler. Man komme auf zwei bis vier Beschwerden pro Jahr. Im Bürgerhaushalt der Stadt ist der Bahnhof hingegen regelmäßig Thema. So ging es 2006, 2009, 2011 und 2012 um fehlende Fahrradstellplätze – 2017 ließ die Stadt nachrüsten. In den Jahren 2008, 2010, 2011, 2012 und 2013/14 war die fehlende Barrierefreiheit im Bürgerhaushalt angemahnt worden – 2014 baute die Bahn Aufzüge ein, ein Blindenleitsystem kam 2017 auf Betreiben der Stadt dazu. Auch die Pflege des Bahnhofs brachten Bürger immer wieder zur Sprache: So hieß es 2013/14, das gesamte Umfeld sei „unsauber, kulturlos und schade dem Ansehen der Stadt“. Der Bahnhof mache „keinen freundlichen Eindruck“. Vorschlag: Innen- und Außenwände sollten durch „eine Sprayaktion mit Jugendlichen“ verschönert werden. Die Hoffnung: Wildsprayer würden die Kunstgraffiti akzeptieren. Schon 2012 forderten Bürger „Kunst statt Schmierereien“.

Von Nadine Fabian

Der Hund einer 30-jährigen Frau tollt im Park Babelsberg und schnüffelt an einem Mann. Dieser springt auf und fängt an, die Hundehalterin ausländerfeindlich zu beschimpfen. Ein Messer soll er ebenfalls gezückt haben.

21.08.2017
Potsdam Ausstellung zum Maler Heinrich Hintze - Seine Postkartenmotive kennt jeder

Werke des Landschafts- und Architekturmalers Heinrich Hintze (1800-1861) sind in der Region Berlin-Brandenburg als Postkartenmotiv populär. Nun widmen das Potsdam-Museum und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ihm erstmals eine eigene Personalausstellung.

21.08.2017
Potsdam Ländliches Potsdam - Rettung der Feuerwehr in Uetz

Mit Hilfe eines neu gegründeten Fördervereins wuchs die Freiwillige Feuerwehr in Utz-Paaren, einem 2003 nach Potsdam eingemeindeten winzigen Doppeldorf, von einem auf zwölf Mitglieder. Am Sonnabend feierten sie ihr erstes Feuerwehrfest.

21.08.2017
Anzeige