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Potsdam Neues Potsdamer Tierheim öffnet 2018
Lokales Potsdam Neues Potsdamer Tierheim öffnet 2018
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20:29 11.12.2017
Der Vorsitzende des Potsdamer Tierschutzvereins Günter Hein vor einem Fahrzeug mit Werbung für die aktuelle Spendenkampagne. Quelle: Friedrich Bungert
Forst Potsdam

Das neue Potsdamer Tierheim soll spätestens im Herbst 2018 eröffnet werden. Das hat Günter Hein, der Vorsitzende des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung, am Montag auf MAZ-Anfrage bekannt gegeben. Baubeginn soll „in der ersten längeren Wärmeperiode“ des neuen Jahres sein, also im Frühjahr, möglicherweise bei günstiger Witterung aber auch schon im Februar.

Der Tierschutzverein hat das zwei Hektar große Grundstück 2015/16 von der Stadt erworben. Im Juli 2017 wurde die Baugenehmigung erteilt. Bei der Vorbereitung des Umbaus der insgesamt fünf Baracken auf dem Gelände gab es allerdings unangenehme Überraschungen. So ermittelten Gutachter Schadstoffbelastung in den Teerdächern. Das Holz der Traufen sei teilweise marode: „Wir haben uns deshalb entschlossen, in den sauren Apfel zu beißen und die Dächer komplett zu erneuern“, sagte Hein.

An Stelle der bisherigen Spitzdächer sollen die Baracken Pultdächer bekommen, die mittelfristig mit Solarmodulen nachgerüstet werden können. Theoretisch könne schon jetzt mit dem Umbau begonnen werden, so der Vorsitzende: „Aber es macht keinen Sinn, mitten im Winter über einer Fläche von 600 Quadratmetern das Dach herunterzureißen.“ Seien die Aufträge aber erst einmal ausgelöst, „geht es sehr schnell“.

Anders als ursprünglich diskutiert, solle der Umbau größtenteils von professionellen Firmen ausgeführt werden: „Das sind etliche Gewerke, die da zugange sein müssen.“ Voraussichtlich werde zunächst das Haus 5 nahe dem Eingang saniert, in das unmittelbar nach der Fertigstellung die ersten Hunde und Katzen einziehen sollen. Der Umbau des ersten Hauses sei finanziert. Die übrigen Baracken sollen je nach Verfügbarkeit weiterer Mittel folgen.

Begleitend zu den Bauvorbereitungen würden Förderanträge vorbereitet. Neben der Stadt, die rund 130 000 Euro aus Tierschutzspenden bereit hält, wolle sich der Tierschutzverein an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), an die Lotto Land Brandenburg GmbH und an den Tierschutzbund wenden. Möglicherweise, so Hein, könnten im kommenden Jahr schon zwei der fünf Baracken saniert werden. Insgesamt soll der Umbau 3,5 bis vier Millionen Euro kosten.

Der Tierschutzverein war der Betreiber des Tierheims an der Forststraße, das 2007 geschlossen wurde. Seither gab es vielfältige Bemühungen um einen Neubau an anderer Stelle. Potsdams Fundtiere wurden in der Zwischenzeit übergangsweise in außerhalb gelegene Einrichtungen in Beelitz, Kremmen und Zossen gebracht. Der Tierschutzverein selbst unterhielt eine kleine, mittlerweile aufgelöste Tierauffangstation in Rehbrücke.

Von Volker Oelschläger

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