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Potsdam Neues Studenten-Café in Potsdam
Lokales Potsdam Neues Studenten-Café in Potsdam
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12:45 23.10.2014
Freuen sich über den Erfolg der „Stube“: Bedienung Max Kösling und die Initiatoren Florian Honrodt und Tim Göbl (v.l.n.r.). Quelle: Rüdiger Braun
Potsdam

Die Studenten der Fachhochschule Potsdam (FHP) diskutieren schon über den möglichen Auszug aus der Friedrich-Ebert-Straße 4, im Raum 3008 dieses Hauses sind sie aber gerade frisch eingezogen. „Die Stube“ heißt das vor gut zwei Wochen von den beiden Studenten der Sozialen Arbeit, Florian Honrodt und Tim Göbl, eröffnete Café. Und so spießig-nett wie der Name ist auch die Einrichtung: Ein Hirschkopf aus Metall prangt schon über dem Eingang, innen hängen an der frisch gestrichenen grünen Wand Blumenstillleben, Bergansichten und ein Paar galoppierender Pferde – ganz wie bei Oma zu Hause. 

Die Masterstudentin Theresa Vogt, die sich an diesem Nachmittag nach ihren Vorlesungen auf einen Latte macchiato hingesetzt hat, ist begeistert. „Ich find’s hier total schön“, sagt sie. „Auf jeden Fall gemütlich“ sei das Ambiente. Besonders gut findet sie, dass „Die Stube“ einen separaten Nebenraum hat. Dort können sich Arbeitsgruppen zurückziehen und zum Beispiel über Referate diskutieren. Sogar ein Drucker steht für sie bereit. An diesem Nachmittag hat sich der Asta der Fachhochschule für ein Treffen auf die große Tafel eingetragen. Aber auch Professoren ziehen sich offenbar mit ihren Studenten hierher zurück.

Gerade in dem Nebenraum liegt auch ein wichtiger Grund für das Café, wie Honrodt erklärt. „Es gab bei Studenten immer wieder den Wunsch nach Gruppenarbeit, aber es gab keine Räume dafür“, erklärt er. „Die Stube“ habe nun solche Räume geschaffen. 

Max Kösling, der hinter dem großen Tresen steht, kann den Erfolg der neuen Einrichtung nur bestätigen. „Das läuft sehr gut hier“, sagt der frischgebackene Abiturient, der schon in dem auch von Florian Honrodt eröffneten Lokal „Checkpoint Charly“ bedient hat. Hochbetrieb sei in der „Stube“ von halb zwölf bis halb eins. „Dann sind hier alle Tische belegt und sogar die drei Bänke vor der Tür.“ Das sind weit mehr als 40 Plätze.

Bei den moderaten Preisen wundert der Ansturm auch nicht. Einen Kaffee, „fair gehandelt und Bio“, wie Initiator Honrodt betont, gibt es schon für einen Euro, ein Cappuccino ist für einsfünfzig zu haben. Dazu werden Kuchen und Muffins serviert. Und jeden Tag bereitet eine eigens engagierte Köchin eine frische Tagessuppe zu.

„Wir arbeiten nicht auf Profit“, erklärt Honrodt. Sollte trotzdem etwas Geld übrig bleiben, käme der Überschuss dem Asta für eigene Veranstaltungen zugute. Dass das neue Café eigentlich kurz vor einem Umzug eröffnet, stört die Besucher keineswegs. Theresa Vogt zum Beispiel schlägt vor, dass 2017 auch die „Stube“ in die Papelallee umziehen solle – mitsamt ihrer schnuckeligen Einrichtung.

Von Rüdiger Braun

Info: „Die Stube“, Studentencafé, Friedrich-Ebert-Straße 4, Raum 3008, Mo bis Fr. 7.30 bis 17 Uhr

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