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Neugier auf den „Neuen“ im Rathaus

Seit Mitte Mai im Amt Neugier auf den „Neuen“ im Rathaus

Auf Einladung der Potsdamer Demokraten hat sich Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) Bürgerfragen gestellt. Das Interesse am Nachfolger des abgewählten Matthias Klipp (Grüne) war groß. Zu den Themen zählten die Zeppelinstraße und der geplante Abriss der FH am Alten Markt.

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Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos).

Quelle: Christel Köster

Innenstadt. Der seit Mitte Mai amtierende Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) hat sich am Donnerstagabend auf Einladung der Potsdamer Demokraten den Bürgerfragen gestellt. Die Neugier auf den „Neuen“, der dem Ende 2015 abgewählten Matthias Klipp (Grüne) folgt, war groß. Dementsprechend gut gefüllt war die Gaststube im „Augustiner“ in der Mittelstraße, wo Peter Schultheiß den Gast begrüßte.

Peter Schultheiß von den Potsdamer Demokraten

Peter Schultheiß von den Potsdamer Demokraten.

Quelle: Christel Köster

Gleich zum Auftakt ging es um den Top-Aufreger Zeppelinstraße, deren Fahrspuren zur Reduzierung der Luftschadstoffwerte zugunsten von Rad- und Busspur temporär eingeengt werden. Fragt sich nur, wie lange. „Man kann nicht hergehen und sagen, dass nur drei Monate beschlossen worden sind“, stellte Rubelt klar. Der Stadtverordnetenbeschluss würde eine andere Sprache sprechen. Außerdem erläuterte er die Verlagerung des Radverkehrs vom Gehweg auf die Fahrbahn: Die Gefahr, dass Radler mit Anwohnern kollidieren, die aus dem Haustor treten, sei sonst zu groß.

Auch der geplante Abriss der FH war ein Thema

Auch der geplante Abriss der FH war ein Thema.

Quelle: Friedrich Bungert

Herzensthema der Gäste – viele aus den Reihen der Bürgerinitiative „Mitteschön“ – war die Stadtmitte. Der Abriss der Fachhochschule ist aus Rubelts Sicht gesetzt, zumal sie „ohne Nutzungszweck“ sei: „Da gibt es feste Beschlüsse; da gibt es nichts mehr zu sagen“, bekräftigte er. Befragt zur Garnisonkirche sagte er: „Es ist mir ein bisschen zuviel Kulturkampf.“ Rubels Wunsch wäre „ein Dialog, der sich von Grabenkämpfen entfernt“.

Von Ildiko Röd

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