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Neun Wettbewerbsbeiträge aus Babelsberg

37. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken Neun Wettbewerbsbeiträge aus Babelsberg

So viel Babelsberg war noch nie beim wichtigsten deutschsprachigen Filmfestival: Mit neun Wettbewerbsbeiträgen sind Nachwuchsregisseure der Filmuniversität „Konrad Wolf“ beim 37. Filmfestival Max Ophüls Preis vom 18. bis zum 24. Januar 2016 in Saarbrücken vertreten.

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Britta Hammelstein und Detlef Buck machen „Ferien“ beim Max-Ophüls-Filmfestival.

Quelle: rbb/Nicolai mehring

Babelsberg. Chillen auf einer Nordseeinsel soll ja Wunder wirken. Zumindest bei der gestressten jungen Juristin Vivian Baumann (Britta Hammelstein), die von ihrem Vater (Detlev Buck) also samt guten Ratschlägen für positives Denken auf Erholungsreise geschickt wird. Vivi erkundet die Insel, schließt Freundschaften – und will gar nicht mehr weg... „Ferien“ heißt der Abschlussfilm von Bernadette Knoller, mit dem die Babelsberger Filmstudentin – und Tochter von Erfolgsregisseur Detlev Buck („Bibi und Tina“) – Weltpremiere im Langfilm-Wettbewerb des 37. Filmfestivals Max Ophüls Preis feiert. In weiteren Rollen machen Ex-Bond-Bösewicht Anatole Taubman, Inga Busch („Tannbach“) und Bestsellerautor Ferdinand von Schirach („Schuld“) „Ferien“.

So viel Babelsberg war noch nie beim renommiertesten deutschsprachigen Filmfestival! Mit acht Wettbewerbsbeiträgen fahren Nachwuchsregisseure der Filmuniversität „Konrad Wolf“ vom 18. bis 24. Januar nach Saarbrücken. Mit Bernadette Knoller konkurriert im Langfilm-Wettbewerb Regie-Absolventin Leonie Krippendorfs „Looping“ um eine Liebesgeschichte dreier Frauen in der Psychiatrie um den mit 36 000 Euro dotierten Max-Ophüls-Preis. In den Hauptrollen spielen Jella Haase („Fack ju Göhte“), Lana Cooper („Love Steaks“) und Marie-Lou Sellem („Exit Marrakech“).

In den Vorjahren war die Filmuni stets gut in der saarländischen Landeshauptstadt vertreten. Aber acht Beiträge, das sei schon „spektakulär“, freute sich Präsidentin Susanne Stürmer. Mit fünf von 15 Filmen dominieren die Babelsberger den Wettbewerb um den besten mittellangen Film. Gegen sich selbst tritt Multitalent Max Hegewald an. Gleich zwei Werke des Dramaturgie-Studenten und gut beschäftigten Schauspielers (steht momentan als Hamlet für eine Arte-Shakespeareverfilmung vor der Kamera) sind dabei: In seinem 39-minütigen Regie-Debüt „Nachtschattengewächse“ erzählt Hegewald von einer mehr als ungelenken Liebe zweier gegensätzlicher junger Leute. In den Hauptrollen sind die Filmuni-Eleven Maja Lehrer und Philipp Buder zu sehen, die mit „Nachtschattengewächse“ ihren Bachelor-Abschluss machten. Im 40-minütigen Drama „Schnee essen“ hat Hegewald – nach einer wahren Begebenheit – die Geschichte dreier Mädchen verfilmt, die sich im Internet zum gemeinsamen Selbstmord im Wald verabreden. Diesen Film hat der 24-Jährige von seinen Gagen als Schauspieler finanziert – ein absolutes Herzensprojekt. Die weiteren Beiträge aus Babelsberg im Wettbewerb mittellanger Film sind „Am Ende der Wald“ (Regie: Felix Ahrens), „At the End of the World“ (Dieu Hao Do), „Für dich bei mir“ (Clemens Beier) sowie „Route B96“ von Simon Ostermann. Bereits 2015 war Ostermann mit seinem Kurzfilm „Bamboule“ beim Saarbrücker Festival.

Sophie Linnenbaums „Out of Frame“ vertritt die Ehre der Filmuni in der Kurzfilmkategorie. Die Story ihres 19-Minüters klingt schön schräg: Der einsame Paul fällt aus dem Bild und kommt nicht wieder hinein. Bei seinem Kampf darum wieder gesehen zu werden, lernt er die Outtakes kennen – eine „Selbsthilfegruppe für Menschen mit Filmfehlern“.

Sieben Preise, insgesamt mit 72 500 Euro dotiert, werden vergeben. Das Festival ist benannt nach dem deutsch-französischen Theater- und Filmregisseur Max Ophüls (1902-1957, „Lola Montez“).

Von Ricarda Nowak

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