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Potsdam Nie mehr hungrig in die Schule
Lokales Potsdam Nie mehr hungrig in die Schule
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08:46 01.12.2014
Precious, Diana, Leonard, Victoria und Leon (v.l.) aus der Priesterweg-Grundschule frühstücken gern bei der Spirellibande. Quelle: Christel Köster
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Potsdam

Leon mag am liebsten gegrilltes Schinken-Käse-Sandwich, dazu kann sich der Junge an Melonenwürfeln, Möhrenschnitzen oder beim Milchreis bedienen. Der Fünftklässler aus der Priesterweg-Grundschule frühstückt vor Unterrichtsbeginn bei der Spirellibande, wie auch Precious, Diana, Leonard, Victoria und etliche Mitschüler.

 "Wenn meine Eltern zur Frühschicht müssen, ist es immer ganz einsam zu Hause. Und alleine frühstücken, ist doch doof", erzählt der Elfjährige. Seit sechs Jahren kämpft die Spirellibande, ein bei der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt (Awo) angesiedeltes Projekt, wochentags gegen knurrende Kindermägen.

 
 

Schaffen Sie und wir es, diese Summe aufzutreiben, haben wir sicher mehr für Potsdams Bildungslandschaft geleistet als manche schlaue Studie. Zwei Schulen wären für rund 12.000 Euro zu beliefern. Ein ehrgeiziges Ziel, das wir aber schaffen können!

 
 

Helfen im Advent

Das Spendenkonto für die Spirellibande:
Awo Bezirksverband Potsdam e.V.
IBAN DE71 160 800 00 4200 752607
BIC DRESDEFF160
Commerzbank AG
Kontonummer: 4200752607
Bankleitzahl: 160 800 00
Verwendungszweck: „MAZ Spende Spirellibande“
Die MAZ hilft: Wenn Sie grundsätzliche Fragen zu unserer Advents-Aktion haben, als Ehrenamtler der Spirellibande unter die Arme greifen oder Sachspenden bringen wollen, zögern Sie bitte nicht, uns in der Redaktion anzurufen unter Tel. 0331/284 0280. Machen Sie mit! Wir freuen uns auf Sie!

Gut, gesund und gratis

  • Fünf Schulen bekommen inzwischen Frühstück von der Spirellibande: Im September 2008 geht die erste Schule ans „Frühstücksnetz“. In der Drewitzer Priesterweg-Grundschule frühstücken seither täglich zwischen 50 und 70 Mädchen und Jungs der ersten bis sechsten Klasse.Ab November 2011 kommt die berufsvorbereitende Oberschule „Pierre de Coubertin“ Am Stern dazu. Bis zu 35 Siebt- bis Zehntklässler nutzen dort das kostenlose Angebot.
  • Seit März 2013 ist auch die am Schlaatz befindliche allgemeine Förderschule am Nuthetal mit dabei. Pro Tag frühstücken etwa 50 Mädchen und Jungs der ersten bis zehnten Klassen. Im April 2014 beliefert die Spirellibande erstmals die Stern-Grundschule „Am Pappelhain“ mit kostenlosem Frühstück, an dem seither täglich rund 45 Kinder teilnehmen. Seit September 2014 bietet die Käthe-Kollwitz-Oberschule in der Brandeburger Vorstadt ihren Schülern ein gutes Gratis-Frühstück. 25 Siebt- bis Zehntklässler essen mit.
  • Weitere Potsdamer Schulen haben bereits den Bedarf an kostenloser Frühstücksversorgung angemeldet.

Und so funktioniert’s: Zwischen 7.15 und 7.45 Uhr nehmen die Kinder und Jugendlichen in den Speiseräumen der Schulen ihre morgendliche Mahlzeit ein. Die Küchen in den Schulen werden von der Spirellibande mitgenutzt. Das Frühstück wird je Schule von zwei Awo-Mitarbeitern ausgerichtet. Sie werden unterstützt von momentan sechs Ehrenamtlichen, darunter auch Eltern.
Was kommt auf den Tisch? Das Frühstück ist abwechslungsreich, besteht aus Obst und Gemüse sowie Vollkorn-, Milch- und Haferprodukten.
Die Spirellibande finanziert sich über Spenden und Sponsoren. Damit die Schüler täglich frühstücken können, müssen Stundenlöhne für das Personal, Kosten für Lebensmittel, Materialkosten und Fahrtkosten für die Einkäufe aufgebracht werden. Die Speiseräume werden von den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt.
Unter dem Motto „Spirellibande macht gesund“ finden regelmäßig Projekte im Unterricht statt, in denen die Schüler unter fachkundiger Anleitung spielerisch den Wert und die Verarbeitung von Obst und Gemüse erlernen.

Von Ulrich Wangemann und Ricarda Nowak

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