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Potsdam Chromblitzende Oldtimer mit bis zu 320 PS
Lokales Potsdam Chromblitzende Oldtimer mit bis zu 320 PS
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00:22 29.09.2018
Hartmut Arens mit seinem ersten und einzigen Maserati, der mittlerweile ein Oldtimer ist. Quelle: Heidrun Voigt
Potsdam/Königs Wusterhausen

Der deutsche Maserati Club ist in diesem Jahr Ausrichter der Maserati International Rallye. Sie findet noch bis zum 30. September in Potsdam statt. Organisiert hat sie Hartmut Arens. Der Schatzmeister des deutschen Clubs lebt in Königs Wusterhausen und spricht im Interview über das Ereignis und seine Vorliebe für die italienische Automarke.

Seit wann fahren Sie einen Maserati und warum gerade diese Marke?

Hartmut Arens: Seit 1986. Meine Schwäger fuhren Maserati und empfahlen mir die Marke. Es ist ein schöner, eleganter Sportwagen, der sehr flott unterwegs ist. Meiner stammt aus dem Baujahr 1973. Er ist immer noch mein erster und einziger Maserati, mittlerweile ein Oldtimer – ein Achtzylinder mit 320 PS.

Wie viel Teilnehmer und Fahrzeuge erwarten Sie zum Maserati Treffen?

Es sind 160 Personen, die mit knapp 90 alten und neuen Maserati anreisen. Sie kommen aus elf europäischen Ländern, zwei Teilnehmer sogar aus Australien. Es sind 30 Oldtimer vom Baujahr 1956 bis 1986 darunter. Und alle „neueren“ Maseratitypen sind auch vertreten: vom 3200GT, Baujahr 1998, bis zum Ghibli III Diesel, Baujahr 2018.

Wie läuft das Treffen ab?

Am Mittwoch Abend war Anreise. Am Donnerstag ist Tourismustag. Wir sehen uns Berlin und das Schloss Sanssouci an. Am Freitag fahren wir mit unseren Wagen zum Euro Speedway Lausitz. Auf dem riesigen Areal haben wir drei verschiedene Strecken, auch mit Steilwänden, zur Verfügung. Wir veranstalten dort ein sogenanntes Gleichmäßigkeitsfahren, das heißt, man muss für die jeweiligen Runden exakt dieselbe Zeit anstreben. Neben den Straßenfahrzeugen kann man auf dem Lausitzring auch reinrassige Maserati-Rennwagen bestaunen. Michael Bartels, der FIA-GT1-Weltmeister von 2010, hat seine Teilnahme zugesagt und auch Thomas Vital, der einen sehr schnellen Maserati 4200 Trofeo mitbringt. Am Samstag findet unsere Rallye statt. Anschließend gibt es einen Galaabend in der Schinkelhalle in Potsdam. Am Sonntag ist Abreise. Vorher werden die Preise vom Concourse und vom Wettbewerb auf dem Lausitzring vergeben.

Wo lassen Sie eigentlich die Fahrzeuge über Nacht und wenn Sie nicht fahren?

Sie sind in einer Tiefgarage, wo sie bewacht werden.

Haben die Potsdamer auch Gelegenheit, die Automobile näher kennenzulernen?

Nicht nur die Autoliebhaber aus der Landeshauptstadt. Am Samstag führt uns unsere Rallye durch die brandenburgische Landschaft mit anschließendem Concourse d’Elegance am Nachmittag in der wunderschönen Altstadt von Potsdam.

Wo führt die Tour genau entlang und wann kommen Sie in Potsdam an?

Wir fahren zunächst Richtung Bad Belzig, zur Burg Rabenstein. Nach einem Stopp geht es bis zur Bismarckhöhe in Werder. Von dort führt die Rallye zurück zum Luisenplatz neben dem Brandenburger Tor in Potsdam. Dort präsentieren wir im Concourse d’Elegance die Fahrzeuge. Die Besucher können auf Stimmzetteln entscheiden, wer den Preis in der Kategorie Best Classic, also schönster Oldtimer, und Best Modern bekommt. Wir sind etwa von 15 bis 17 Uhr am Brandenburger Tor. Wir haben ein Datenblatt entworfen, auf dem die jeweiligen technischen Daten der Fahrzeuge stehen. Die Infos stecken sichtbar hinter der Windschutzscheibe. Und die Fahrer sind natürlich offen für Gespräche und stellen gern ihre Automobile vor.

Wo findet die Maserati International Ralley im nächsten Jahr statt?

In Schottland. Die Vorbereitungen dafür sind schon voll im Gang. Man braucht etwa zwei Jahre für die Planung, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Im Übrigen findet man weitere Informationen auf unserer Website deutschermaseraticlub.de

Von MAZonline

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