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Potsdam Niemöller-Stiftung kritisiert Nutzungskonzept
Lokales Potsdam Niemöller-Stiftung kritisiert Nutzungskonzept
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15:53 23.05.2017
Der Wiederaufbau der Garnisonkirche ist ein Dauerstreitthema. Quelle: dpa
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Potsdam/Wiesbaden

Der Streit über den geplanten Wiederaufbau des Turms der Potsdamer Garnisonkirche reißt nicht ab. Die evangelische Martin-Niemöller-Stiftung kritisierte in einem am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichten Gutachten das Nutzungskonzept als ungeeignet. So seien unter anderem kein wissenschaftlicher Beirat und kein geeignetes Personal zur Geschichtsvermittlung vorgesehen, heißt es dort. Das Konzept werde deshalb den Ansprüchen an einen „herausragenden Erinnerungsort nicht gerecht“. Die Garnisonkirchenstiftung wollte sich zunächst nicht dazu äußern.

„Mit kritischen Hinweisen und Fragen setzen wir uns natürlich auseinander“, erklärte die Garnisonkirchenstiftung am Dienstag auf Anfrage. In den kommenden Tagen stehe jedoch der evangelische Kirchentag im Fokus, der am Mittwochabend in Berlin beginnt und am Sonntag in Wittenberg endet. „Wir freuen uns darüber, dass wir in der Nagelkreuzkapelle Gastgeber sein können“, hieß es weiter bei der Garnisonkirchenstiftung.

Das Gutachten, das im Lauf des Tages auf der Internetseite der Niemöller-Stiftung veröffentlicht werden sollte, sei auch Bundeskulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), den Bundesvorständen der im Bundestag vertretenen Parteien, dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Garnisonkirchenstiftung und weiteren an der Debatte Beteiligten zugestellt worden.

Von MAZonline

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