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Potsdam Noosha Aubel punktet bei den Fraktionen
Lokales Potsdam Noosha Aubel punktet bei den Fraktionen
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06:10 21.02.2017
Noosha Aubel Quelle: Privat
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Potsdam

„Sie macht einen sehr sympathischen Eindruck. Wir sind zuversichtlich, dass sie ihre neuen Aufgaben stemmen kann“, sagte Wolfhard Kirsch (Bürgerbündnis/FDP) über die Bewerberin. „In einigen Bereichen besitzt sie eine gute Erfahrung. Nun muss man sehen, ob sie mit den Herausforderungen von Potsdam klar kommt. Wir werden für sie stimmen“, erklärte Kirsch weiter.

Ähnliches war aus den Reihen der Linken zu hören: „In der Bildung kennt sie sich aus, in der Kultur muss sie sich noch einfuchsen, da hat sie bisher wenig gemacht. Sie macht auf jeden Fall einen taffen Eindruck, hat Ideen und könnte frischen Wind reinbringen“, so ein Abgeordneter.

Bei der SPD stimmten 12 Abgeordnete für Aubel, drei gegen sie

Auch in der SPD-Stadtfraktion konnte Noosha Aubel augenscheinlich punkten. Bei einer Probeabstimmung votierten zwölf Abgeordnete für sie, drei gegen sie. „Das ist eine deutliche Zustimmung“, sagte Fraktionschef Pete Heuer. Zum Vorstellungsgespräch wollte er sich inhaltlich nicht äußern. „Personalangelegenheiten sind nicht öffentlich und werden deshalb nicht kommentiert.“

In der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen überwog ebenfalls der positive Eindruck, gleichwohl gab es einige Zweifel, ob Noosha Aubel die Richtige ist. „Sie hat einen sehr sympathischen und ambitionierten Eindruck hinterlassen, in einigen Punkten gibt es Fragezeichen“, sagte Grünen-Fraktionschef Peter Schüler. „Auf dem Gebiet der Bildung und des Sports ist sie zweifellos kompetent, im Kulturbereich besitzt sie keine tiefgreifenden Erfahrungen. Das hat sie selbst gesagt.“ Aus diesem Grunde bleibe es auch jedem Fraktionsmitglied überlassen, wie es abstimmen wird. Kritik am Auswahlverfahren äußerte Janny Armbruster (Grüne): „Frau Aubel hat einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen. Aber wir hätte gern zwei oder drei Kandidatinnen gehabt. Es stößt auf, dass man keinen Vergleich ziehen kann.“

Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und die Fraktionschefs hatten Noosha Aubel vor zwei Wochen nach Gesprächen mit ihr und zwei weiteren ausgewählten Bewerberinnen einstimmig als Finalistin vorgeschlagen. Insgesamt hatte es 117 Bewerbungen gegeben.

Aubel muss noch eine Kündigungsfrist einhalten

Aubel, als Amtsleiterin für Jugend, Bildung und Sport in Hilden Chefin von 320 Mitarbeitern, soll die Nachfolge von Iris Jana Magdowski (CDU) antreten, die im Mai 65 Jahre alt wird und in den Ruhestand geht. Allerdings muss die Diplom-Pädagogin mit einem Zusatzabschluss als Master of Organizational Management noch eine Kündigungsfrist bei ihrem bisherigen Dienstherrn einhalten, bevor sie mit ihrem Mann, den beiden Kindern (drei und vier Jahre alt) und ihrer aus Indien stammenden Mutter an die Havel ziehen kann.

Von Jens Trommer

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