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Noosha Aubel wird neue Kulturdezernentin

Potsdam Noosha Aubel wird neue Kulturdezernentin

Potsdam hat eine neue Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport: Die 41-jährige Noosha Aubel aus Hilden wurde auf der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch im ersten Wahlgang mit einer klaren Mehrheit von 39 Ja-Stimmen gewählt. 13 Abgeordnete votierten mit Nein.

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Als Potsdamer Beigeordnete gewählt: Noosha Aubel

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Noosha Aubel (parteilos) ist die neue Potsdamer Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport. Die 41-jährige Jugendamtsleiterin aus der 55.000-Einwohner Stadt Hilden bei Düsseldorf wurde am Mittwoch von den Potsdamer Stadtverordneten mit großer Mehrheit für die kommenden acht Jahre gewählt. Sie soll am 1. Juli ihr Amt antreten. Aubel galt als Wunschkandidatin von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und machte letztlich das Rennen unter 117 Bewerberinnen und Bewerbern. In der letzten Auswahlrunde für das Wahlamt gab es drei Kandidatinnen. Die Fraktionschefs aller Parteien und Gruppierungen entschieden sich auf Vorschlag von Jakobs einstimmig für Noosha Aubel, die anschließend auch in den Fraktionen zu überzeugen wusste. Sie erfüllte offenbar die Konsensforderung nach einer fachlich kompetenten Frau ohne Parteibindung am besten.

“Ich freue mich über die Wahl von Noosha Aubel“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs am Abend. Sie habe den fachlich versiertesten und persönlich überzeugendsten Eindruck hinterlassen.

In Potsdam warten wichtige Aufgaben

Auf die neue Beigeordnete wartet eine Vielzahl von Aufgaben. Der Schulentwicklungsplan hinkt hinter den Anforderungen hinterher, es fehlt vor allem an Grundschulen und Horten in der schnell wachsenden Stadt Potsdam. Im Bereich Sport mangelt es seit Jahren an Hallen und Plätzen – insbesondere für Breiten- und Hobbysportler. Auch gilt es, das Areal Luftschiffhafen weiter zu entwickeln und die Frage zu klären, wie die MBS-Arena aus den roten Zahlen kommen kann. Im Bereich der Kultur, mit dem sich Aubel bisher beruflich kaum befassen musste, warten ebenfalls zahlreiche Herausforderungen: Für das Hans-Otto-Theater muss ein neuer Intendant gefunden werden, nahezu alle Träger der freien Kunst- und Kulturszene hängen trotz steigender Zuwendungen im Haushalt 2017 am Tropf der Stadt. Auch sollte Aubel versuchen, das Areal Schiffbauergasse stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Von Jens Trommer

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