Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Notfallplan für Weihnachtsfeiertage

Flüchtlingsquartiere in Potsdam Notfallplan für Weihnachtsfeiertage

Die Verwaltung rüstet sich für den Fall, dass sich die Flüchtlingssituation noch weiter zuspitzt. Sollten alle Stricke reißen, will man drei zusätzliche Hallen bereit stellen. Diese sind über das ganze Stadtgebiet verteilt. Auch für die Stadtverordneten bleibt das Thema akut. Ein Beschlussvorschlag soll nun die Situation der Flüchtlinge in Potsdam weiter verbessern.

Voriger Artikel
Der Brudermord findet nicht statt
Nächster Artikel
Raimund Jennert ist der neue Cheftouristiker

Die Preußenhalle in Groß Glienicke an der Seeburger Chaussee. Die Ansicht stammt von 2012.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Die Stadtverwaltung hat einen Notfallplan für die Flüchtlingsunterbringung ausgearbeitet, falls sich während der Weihnachtsfeiertage die Situation zuspitzen sollte. Für eine Belegung stehen drei Hallen zur Verfügung: Die Preußenhalle in Groß Glienicke, die Turnhalle Am Kahleberg in der Waldstadt und die Caligari-Halle auf dem Filmparkgelände, so Stadtsprecher Stefan Schulz.

Angesichts der Herausforderungen bei der Flüchtlingsaufnahme fordert die SPD nun mit CDU und Grünen weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Planung der Verwaltung. Der Beschlussvorschlag der Rathauskooperation, der im Januar als Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden soll, enthält mehrere Punkte. So sollen private Investoren bei der Bereitstellung von Unterkünften mit ins Boot geholt werden, erklärt SPD-Fraktionschef Mike Schubert. Allein für die Unterbringung der 2015 aufgenommenen Flüchtlinge werden 800 Wohnungen benötigt. Dieser Bedarf entsteht zusätzlich zu den etwa 1500 Wohnungssuchenden mit Wohnberechtigungsschein.

Außerdem sollen die Mittel für die Integrationsarbeit – etwa für nachbarschaftliche Aktionen – aufgestockt werden. Bislang stehen 150 000 Euro zur Verfügung. Für den Antrag möchte Schubert auch die Unterstützung von Linken, Bürgerbündnis und der Fraktion „Die Andere“ gewinnen.

Von Ildiko Röd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
Potsdams Innenstadt - vor und nach dem Krieg

Der 14. April 1945 ist ein sonniger, warmer Frühlingstag – ein Sonnabend.  Um 22:15 Uhr ertönen die Sirenen, Bomben fallen auf Potsdam und wenig später marschiert die russische Armee in Potsdam ein. Das Stadtbild ist ein anderes geworden.

Das Protokoll zum Luftangriff: www.maz-online.de/Nacht-von-Potsdam

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg